US-Präsident Donald Trump hat laut Spiegel erklärt, dass die USA „sehr nahe“ an einem Deal mit Iran seien, um den jüngsten Konflikt zu beenden; Ein möglicher Vertrag könnte vor Trumps geplantem China-Besuch stehen. Dennoch bleibt die Spannung hoch. Da Iran die US-Angebote als „übertrieben“ ablehnt und eine Delegation nach Pakistan für weitere Gespräche verweigert, wie tagesschau.de berichtet.
Stau in den Verhandlungen
Trump schrieb auf Truth Social. Dass der iranische Antwort auf das US-Ende-des-Kriegs-Angebot „völlig unannehmbar“ sei — Die USA hatten zuvor die iranischen Forderungen als „völlig unannehmbar“ abgelehnt, wie BBC meldete; Iraner Sprecher Esmail Bakaei sagte laut Spiegel, das Land werde seine Positionen „finalisieren“ und sie an Pakistan weiterleiten, das als Vermittler fungiert.
US-Beamte haben vor erneuten militärischen Angriffen gewarnt, falls die Gespräche scheitern. Trump sagte in einem PBS-Interview laut Spiegel, dass die USA im Fall eines fehlgeschlagenen Deals Iran „in weitaus größerem Umfang und mit höherer Intensität“ bombardieren würden. Seit dem 13. April unterhält die USA eine Seeblockade der iranischen Häfen, leitete 100 Schiffe um, blockierte vier und erlaubte 26 humanitäre Schiffe durch, wie BBC berichtet.
Kontrolle über den Hormus-Straßengürtel
Iran hat militärisch die Kontrolle über den Hormus-Straßengürtel ergriffen, einen lebenswichtigen Seeweg, durch den 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gaslieferungen fließen, wie BBC berichtet. Das Land erklärte, dass alle Transitdurchfahrten über den Kanal „Koordination und Genehmigung durch die Persische Golf-Straßenbehörde“ erfordern. Gleichzeitig behauptet das US-Zentralkommando (Centcom) laut BBC, dass die Blockade „sehr effektiv“ sei, um Iran wirtschaftlich einzudampfen.
Trump behauptete zudem, Iran habe zugesagt, auf Atomwaffen zu verzichten. „Sie haben zugestimmt“, sagte er laut Spiegel in einer Pressekonferenz. Die US-Forderungen umfassen jedoch, dass Iran angereichertes Uran an die USA abgibt und seine Kontrolle über den Kanal aufgibt, wie Perfil meldet.
Trump steigert Druck
Trump hat Pläne zur Teilnahme an der Hochzeit seines Sohnes abgesagt, um in Washington zu bleiben, während er diesen „wichtigen Zeitpunkt“ nennt, wie BBC berichtet. US-Beamte stellten ebenfalls ihre Wochenendpläne zurück und aktualisierten militärische Bereitschaftslisten im Vorfeld möglicher Angriffe, wie Perfil meldet. Die Regierung bereitet sich auf einen möglichen neuen militärischen Schlag vor, ohne dass eine endgültige Entscheidung gefallen ist, wie Perfil berichtet.
Iran seinerseits hat versprochen, „nie nachzugeben“ und die US-Forderungen abgelehnt, wie 경향신문 meldet. Das Land beschuldigte die USA, Medienkampagnen einzusetzen, um Druck auszuüben, und lehnte den Gedanken einer zweiten Runde von Gesprächen ab, solange die Blockade andauert, wie tagesschau.de berichtet. Die erste Runde indirekter Gespräche zwischen beiden Ländern in Islamabad endete ohne Abkommen.
Da beide Seiten nicht nachgeben, scheint Trumps Plan, ein Abkommen vor dem US-China-Gipfel zu erreichen, gescheitert zu sein, wie 경향신문 meldet. Dennoch zeigt der Stellungskampf den fragilen Zustand der US-Iran-Beziehungen, wobei militärische und diplomatische Spannungen weiter steigen, während die Gespräche stocken.
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