US-Präsident Donald Trump sagte am Samstag, er prüfe ein neues Angebot aus dem Iran zur Entspannung, berichtet The Guardian; Demnach enthält ein 14-Punkte-Plan den Abzug US-amerikanischer Truppen und die Aufhebung von Sanktionen. Trump kündigte zudem an. Die US-Truppenpräsenz in Deutschland stark zu reduzieren, was den Streit mit Kanzler Friedrich Merz verschärft. Das Weiße Haus bestätigte. Dass Nick Stewart. Ein ehemaliger Beamter des Außenministeriums, der diplomatischen Delegation unter Sonderbeauftragtem Steve Witkoff beigetreten ist, um den Konflikt mit dem Iran zu beenden.
Irans 14-Punkte-Angebot und die US-Haltung
Das neueste Angebot aus dem Iran, wie The Guardian und The Wall Street Journal berichten, sieht den Abzug US-amerikanischer Truppen aus der Umgebung des Iran, die Wiedereröffnung des Hormus-Straits, die Freisetzung eingefrorener Vermögenswerte und die Aufhebung wirtschaftlicher Sanktionen vor. Darin wird auch ein neues Kontrollmechanismus für den Strait of Hormuz gefordert sowie ein Ende des Krieges auf allen Fronten, einschließlich Libanon. Allerdings hat Trump bereits frühere iranische Vorschläge abgelehnt und betont, dass der Iran für seine Handlungen eine „höchst gerechte Strafe“ zahlen müsse.
Der iranische Stellvertreter für auswärtige Angelegenheiten, Kazem Gharibabadi, sagte, dass die Entscheidung zwischen Diplomatie und Konfrontation nun bei den USA liege. „Iran ist für beide Wege bereit“, sagte Gharibabadi. Gleichzeitig hat die USA klargemacht, dass sie den Krieg erst beenden wird, wenn ein Deal sicherstellt, dass der Iran keine Atomwaffe bekommt, ein zentrales Ziel der militärischen Aktionen Trumps im Februar.
Truppenreduzierung in Deutschland und europäische Reaktion
Trump kündigte an, die US-Truppenpräsenz in Deutschland werde „stark reduziert“ werden, ohne detaillierte Erklärungen zu geben. „Wir werden stark reduzieren. Und wir werden noch viel weiter reduzieren als 5000“, sagte Trump Reportern in Florida. Der Pentagon hatte bereits angekündigt, 5000 Soldaten abzuziehen, doch Trump deutete auf eine noch größere Reduzierung hin. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, der Abzug sei erwartet worden und dass europäische Länder mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen sollten. Er betonte zudem, dass die US-Truppenpräsenz in Deutschland im Interesse beider Länder sei.
Regionale Auswirkungen und Schifffahrtssorgen
Während die Spannungen andauern, hat ein zweiter südkoreanischer Öltanker die Route über den Roten Meer umgeleitet, um den Hormus-Straßengang zu umgehen, wie das südkoreanische Ministerium für Ozeanien und Fischerei berichtet. Das Schiff, das Rohöl am Jambu-Hafen Saudi-Arabiens geladen hatte, passierte den Roten Meer sicher bis 10 Uhr am Sonntag. Das Ministerium stellte 24 Stunden lang Unterstützung bereit, einschließlich Echtzeitkommunikation und Sicherheitsupdates, um die sichere Passage des Schiffes zu gewährleisten. Dies ist der zweite bestätigte Fall, bei dem koreanische Tanker den Roten Meer nutzen, seit der Hormus-Blockade nach dem Ausbruch des Krieges am 28. Februar verschärft wurde.
Separat warnte die USA Schifffahrtunternehmen, dass sie Sanktionen riskieren würden, wenn sie Iran bezahlen würden, um sicher durch den Hormus-Straßengang zu passieren, was Druck auf die Auseinandersetzung um die Kontrolle der Region ausübt. Reuters und andere Nachrichtenorganisationen berichteten in der vergangenen Woche, dass Teheran vorschlägt, den Strait of Hormuz vor der Lösung der Atomthemen wieder zu öffnen, wie The Guardian meldete.
Trump hat zudem vorgeschlagen, neue militärische Aktionen gegen den Iran in Betracht zu ziehen, und sagte: „Wenn sie sich schlecht verhalten, wenn sie etwas Schlimmes tun, aber im Moment sehen wir. Aber es ist eine Möglichkeit, die passieren könnte, sicher.“ The Wall Street Journal berichtete, dass Trump eine erste, begrenzte Attacke auf den Iran erwäge, um Teheran zu zwingen, US-Bedingungen in Atomverhandlungen zu akzeptieren.
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