US-Präsident Donald Trump entsendet Botschafter Steve Witkoff und Jared Kushner nach Pakistan, um mit Iran über einen Konflikt-Ende zu verhandeln. Laut CNN und einer Sprecherin des Weißen Hauses reist die Delegation am Samstag nach Islamabad; dies folgt früheren Berichten, wonach der iranische Außenminister Abbas Araghchi ebenfalls nach Pakistan reisen wird. Araghchi wird Teherans Überlegungen zur Beendigung des Krieges darstellen, während der Besuch bei pakistanischen Behörden zunächst bilateral bleibt, was indirekte Kontakte zum US-Präsidenten andeutet.
Neue Gespräche und Marktwirkungen
Die Entwicklungen haben Hoffnungen auf neue US-Iran-Gespräche geweckt und die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicheren Hafen reduziert. Der EUR/USD-Kurs stieg am Tag um 0,27 %, nachdem er auf ein zweiwöchiges Tief gefallen war, während der US-Dollar-Index (DXY) von einem wöchentlichen Hoch von 98,94 auf etwa 98,56 fiel. Ungewiss bleibt jedoch. Ob direkte Gespräche zwischen Washington und Teheran zustande kommen, während Teheran zuvor Verhandlungen unter den aktuellen Bedingungen ausgeschlossen hat, wobei der anhaltende US-Flottenblockade als zentraler Hinderungsgrund gilt.
Trumps Position und nächste Schritte
Trump betonte. Dass er die zweiwöchige Waffenruhe mit Iran nicht verlängern werde, was die Dringlichkeit für die Verhandlungspartner erhöht, einen Deal zu erreichen; Trump wiederholte, dass die Blockade des Hormus-Straits vorerst andauern werde, bis ein Vertrag unterzeichnet sei. Laut Sprecherin des Weißen Hauses. Karoline Leavitt, sei der Präsident stets bereit, Diplomatie zu ermöglichen, und Vizepräsident JD Vance, der die ersten Kontakte im April leitete, werde nicht an diesem Trip teilnehmen, bleibe aber tief verwickelt. Vance reise voraussichtlich später am Montag, um die Verhandlungen fortzusetzen, „entweder am Dienstagabend oder am Mittwochmorgen“, wie Trump erklärte.
Irans Delegation und regionale Spannungen
Irans Delegation, darunter Außenminister Abbas Araghchi und der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, traf am Vortag mit einer Flugmaschine der Meraj Airlines in Islamabad ein. Araghchi kündigte auf seinem X-Account den Beginn einer regionalen Tour nach „Islamabad, Muscat und Moskau“ an. Die US-Delegation, angeführt von Witkoff und Kushner, kam per US-Regierungsflugzeug an. Unklar ist, ob die Delegationen direkte Gespräche führen werden. Laut Reuters sind beide Teams jedoch kurz davor, Diskussionen zu beginnen.
Die Marktreaktion auf die Ölpreise war positiv, wobei der West Texas Intermediate (WTI) um 0,81 % auf 86,25 Dollar stieg; WTI ist ein Maßstab für den Ölmarkt, und sein Preis wird von globaler Nachfrage, politischer Instabilität und OPEC-Entscheidungen beeinflusst. Der Hormus-Streifen bleibt unter doppelter Blockade, wodurch Ölpreise hochgehalten und Inflationsdruck im Fokus bleibt; Trader beobachten die Entwicklungen zwischen US und Iran genau, insbesondere, ob Washington die Flottenblockade lockert und Teheran den Streifen öffnet.
Jenseits der unmittelbaren diplomatischen Bemühungen wendet sich die Aufmerksamkeit auch den nächsten Woche anstehenden Geldpolitik-Entscheidungen der großen Zentralbanken, darunter der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank. Das Weiße Haus betont weiterhin, dass es bereit ist, Diplomatie zu verfolgen, doch der Erfolg dieser Gespräche hängt davon ab, ob beide Seiten bestehende Hürden für direkte Verhandlungen überwinden können.
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