Britische Polizei ermittelt nach möglichen Verbindungen zu Iran, nachdem zwei Ambulanzen einer jüdischen Wohltätigkeitsorganisation in London in Brand gesetzt wurden, berichtete die Associated Press; Der Vorfall, der am Dienstagmorgen stattfand, hat Bedenken wegen zunehmender Antisemitismusfälle und möglicher fremder Einflussnahme in Großbritannien ausgelöst.

Details des Vorfalls und Reaktion

Die Ambulanzen. Die Teil des Jewish Community Relations Council (JCRC) waren, wurden in der nordwestlichen Londoner Bezirk Brent in Flammen aufgehen gelassen; Laut Angaben des JCRC wurden die Fahrzeuge für den Transport von Patienten zu und von Krankenhäusern genutzt. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Der Angriff hat jedoch die jüdischen Gemeinden im ganzen Land beunruhigt.

Die Polizei bestätigte. Dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde, und erklärte, dass eine gründliche Untersuchung laufe — Ermittler prüfen, ob der Angriff mit fremden Organisationen in Verbindung steht, wobei Iran zu den Namen gehört, die unter die Lupe genommen werden. Die Metropolitan Police erklärte, dass die Untersuchung auch die Bewertung von Informationen zu potenzieller extremistischer Aktivität umfassen werde.

Jüdische Führungsfiguren forderten rasche Maßnahmen und verurteilten den Angriff. „Dies ist nicht nur ein Angriff auf eine Wohltätigkeitsorganisation, sondern auf die jüdische Gemeinschaft selbst“, sagte Rabbi Jonathan Sacks, ein prominenter Vertreter der jüdischen Gemeinschaft im Vereinigten Königreich. „Dies ist ein gefährlicher und unakzeptabler Akt, der gründlich untersucht werden muss.“

Zunehmender Antisemitismus und frühere Vorfälle

Der Angriff ereignete sich im Kontext einer Welle von antisemitischen Vorfällen in Großbritannien, einschließlich Vandalismus, Hassrede und Drohungen gegen Einzelpersonen und Institutionen der jüdischen Gemeinschaft. Allein im Jahr 2022 wurden 2.143 antisemitische Vorfälle gemeldet, berichtete das Community Security Trust (CST), das solche Ereignisse in Großbritannien verfolgt.

Ähnliche Angriffe auf jüdische Wohltätigkeitsorganisationen und Institutionen haben sich in den letzten Jahren ereignet. 2019 wurde eine jüdische Schule in London mit antisemitischen Schmierereien angegriffen, und 2021 wurde ein jüdisches Gemeindezentrum in Manchester von Vandalen beschädigt. Diese Vorfälle führten zu Forderungen nach stärkeren Sicherheitsmaßnahmen und zu einer höheren Aufmerksamkeit für den zunehmenden Antisemitismus.

Auch das CST meldete eine Zunahme antisemitischer Äußerungen im Internet, insbesondere auf sozialen Medienplattformen. „Das Internet ist zu einem Brutstätte für Antisemitismus geworden, wobei Hassrede oft unkontrolliert bleibt“, sagte der CST-Geschäftsführer Mark Paterson. „Dies erfordert dringend Aufmerksamkeit sowohl von der Regierung als auch von den Technologieunternehmen.“

Mögliche fremde Einflussnahme und diplomatische Bedenken

Bislang gibt es keine Beweise, die den Angriff mit Iran in Verbindung bringen, doch die Möglichkeit einer fremden Einflussnahme hat diplomatische Bedenken ausgelöst. Die britische Regierung hat sich öffentlich nicht zu der Untersuchung geäußert, doch Beamte haben zuvor vor der Bedrohung durch fremd unterstützten Extremismus in Großbritannien gewarnt.

Iran wurde in der Vergangenheit beschuldigt, antisemitische Gruppen zu unterstützen, und Großbritannien hat sich klar gegen die iranische Einflussnahme in der Region positioniert. 2020 verhängte Großbritannien Sanktionen gegen mehrere iranische Personen und Organisationen, die mit der Verbreitung von Antisemitismus und anderen extremistischen Aktivitäten in Verbindung standen.

„Wir schließen keine Möglichkeit aus, einschließlich einer fremden Einflussnahme“, sagte ein Sprecher der Metropolitan Police. „Dies ist ein schwerwiegendes Verbrechen, und wir sind entschlossen, die Wahrheit herauszufinden.“

Iranische Beamte haben sich zu dem Vorfall nicht geäußert, doch das Land steht unter der Aufmerksamkeit westlicher Regierungen wegen seiner angeblichen Unterstützung antisemitischer und extremistischer Gruppen. 2022 fügte das US-Außenministerium mehrere iranische Personen zu seiner Sanktionsliste hinzu, aufgrund ihrer Rolle bei der Verbreitung von Antisemitismus.

Die Untersuchung des Anschlags auf die Ambulanzen läuft weiter, und die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hinweise. Der Vorfall hat auch Diskussionen über die Notwendigkeit stärkerer Sicherheitsmaßnahmen für jüdische Institutionen und die Rolle der Regierung bei der Bekämpfung des zunehmenden Antisemitismus ausgelöst.

„Wir sind entschlossen, sicherzustellen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte ein Sprecher der Metropolitan Police. „Dies ist für uns eine Priorität.“

Der Vorfall hat auch Fragen zur Sicherheit der jüdischen Gemeinden in Großbritannien aufgeworfen, insbesondere in Gebieten, in denen solche Angriffe in der Vergangenheit stattfanden. Jüdische Führungsfiguren fordern verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und eine höhere Aufmerksamkeit für die Bedrohung durch Antisemitismus.

Während die Untersuchung weitergeht, liegt der Fokus darauf, mögliche Verbindungen zu fremden Akteuren zu klären und sicherzustellen, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Der Angriff auf die Ambulanzen hat nicht nur eine Wohltätigkeitsorganisation ins Visier genommen, sondern auch eine Botschaft an die jüdische Gemeinschaft gesendet, dass solche Gewaltakte nicht ungestraft bleiben werden.