US-Geheimdienstoffiziere erschossen einen bewaffneten Mann nahe dem Weißen Haus am Montag, nachdem dieser eine Waffe gezogen hatte, berichtete eine Bundesquelle. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von 15th Street und Independence Avenue, etwas mehr als eine halbe Meile vom Weißen Haus und in der Nähe des Washington Monument. Der stellvertretende Direktor des Geheimdienstes, Matthew Quinn, bestätigte, dass der Konflikt begann, nachdem beauftragte Beobachtungspersonen ein ‘visuelles Signal’ einer Waffe bemerkt hatten. Bei Kontakt floh der Mann kurzzeitig zu Fuß, zog eine Waffe und feuerte in Richtung der Agenten und Beamten, was diese veranlasste, zu erwidern und sich zu engagieren.
Kleiner Beteiligter verletzt
Bei dem Gefecht wurde ein jugendlicher Bystander vom Verdächtigen getroffen; Der Junge erlitt keine lebensbedrohlichen Verletzungen, erhält aber Behandlung in einem Krankenhaus, teilte Quinn mit — Es ist nicht bekannt, wer den Jugendlichen traf, aber Ermittler glauben, dass er vom Verdächtigen getroffen wurde. Der Verdächtige soll lebend in ein Krankenhaus gebracht worden sein, berichtete eine Bundesquelle. Eine Waffe wurde vom Verdächtigen sichergestellt, und er wird vom Washington DC Metropolitan Police Department untersucht.
Vermeintlicher Attentatsversuch auf Trump
Dieser Vorfall folgt einem vermeintlichen Attentatsversuch auf US-Präsident Donald Trump bei der Weißen-Haus-Korrespondenten-Dinner am 25. April. Bei diesem Ereignis wurden Trump und First Lady Melania Trump nach einem angeblichen Attentatsversuch auf den Präsidenten evakuiert. Der Geheimdienst bestätigte, dass es keine Hinweise darauf gab, dass der Verdächtige in der jüngsten Schießerei beabsichtigte, das Motorrad des Vizepräsidenten JD Vance zu attackieren, das kurz vor dem Vorfall durch die Gegend fuhr. Quinn erklärte, der Geheimdienst werde ‘herausfinden’, ob der Schütze Trump ins Visier genommen hatte, lehnte aber ab, direkt zu spekulieren, als er danach gefragt wurde.
Internationale Reaktion auf Trumps Sicherheit
Nach dem Vorfall vom 25. April drückten mehrere israelische Führer Erleichterung aus, dass Trump sicher aus dem Ereignis evakuiert worden war. Israels Minister für auswärtige Angelegenheiten, Gideon Sa’ar, lobte das ‘schnelle Handeln’ der Sicherheitskräfte bei der Beseitigung des Schützen. Er erklärte, Israel stehe ‘Schulter an Schulter mit den USA und Präsident Trump’ und verurteilte den Schuss als ‘politische Gewalt’. Präsident Isaac Herzog lobte ebenfalls die Bemühungen der Sicherheitskräfte und drückte Gebete für die USA aus. Beide Führer betonten, dass Trump, Melania, Vance und andere Gäste unverletzt blieben.
Laut dem FBI war der Verdächtige des Schusses vom 25. April ein 31-jähriger Mann aus Kalifornien. Er war mit mehreren Waffen bewaffnet und stürmte auf das Sicherheitscheckpoint im Hilton Hotel, wo das Ereignis stattfand. Der Schütze verletzte einen Geheimdienstoffizier, bevor er überwältigt und in Haft genommen wurde. Trump lobte später die schnelle Reaktion des Geheimdienstes und teilte Sicherheitsvideos und Fotos des Verdächtigen auf seiner Social-Media-Plattform. Er erwähnte auch, dass der verletzte Offizier, der einen Schutzanzug trug, den Angriff überlebte.
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