Der US-Außenministerium hat bestätigt. Dass es eine schrittweise Reduzierung der Mittel für HIV-Programme in Südafrika geben wird, wie ein Sprecher des Außenministeriums mitteilte, while Die Regierung begründet dies mit dem Vorwurf, Südafrika habe „keinen nachweisbaren Fortschritt bei politischen Forderungen“ erzielt. Ziel sei es. Mittelreiche Länder wie Südafrika selbstständig zu machen, da sie laut US-Regierung „mehr als fähig“ seien, eigene Gesundheitsprogramme zu finanzieren.

Politische und politische Spannungen

Die Beziehungen zwischen den USA und Südafrika waren bereits durch Behauptungen der Trump-Regierung über angebliche Verfolgung von Weißen belastet; Trump hatte fälschlicherweise von einem „weißen Völkermord“ gesprochen, was zur Einführung eines Flüchtlingsprogramms für Afrikaner führte. Zudem wurde Präsident Cyril Ramaphosa beschuldigt, Weiße Landwirte vor Gewalt und Vertreibung nicht ausreichend zu schützen, wie ein Bericht des Daily Caller berichtete — Konkrete Forderungen umfassen Ausnahmen für US-Unternehmen von rassengerechten Wirtschaftsförderungsgesetzen und eine stärkere Verurteilung von rassengerechter Gewalt.

Trump kritisierte Ramaphosa öffentlich mehrfach, darunter bei einem prominenten Treffen im Weißen Haus. Das Außenministerium nannte sechs politische Forderungen, die Südafrika nicht erfüllt habe, darunter die Bekämpfung von Landkriminalität und die Verhinderung von Einfriedung ohne ordnungsgemäßen Prozess. Die USA reduzierten die PEPFAR-Finanzhilfe für Südafrika in jedem der letzten beiden Jahre. Seit 2003 wurden mehr als 8 Milliarden Dollar an das Land gezahlt.

Gesundheitsbedenken weltweit

Experten warnen, dass die Entscheidung der USA zu Millionen vermeidbarer AIDS-bedingter Todesfälle führen könnte, wenn die Finanzierung nicht ersetzt wird. 2024 gab es weltweit etwa 630.000 AIDS-bedingte Todesfälle, eine Zahl, die sich seit 2022 kaum verändert hat. Die UNAIDS-Organisation stellte fest, dass die Hälfte aller neuen HIV-Infektionen in Subsahara-Afrika auftritt. Mehr als 50 Prozent der Menschen, die Behandlung benötigen, aber nicht erhalten, befinden sich in Afrika und Asien.

Die Entscheidung fällt in einer Zeit medizinischer Fortschritte, darunter die Zulassung eines zweimal jährlich verabreichten HIV-Präventionsmittels namens Lenacapavir, das 100 Prozent wirksam ist. Die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) genehmigte das Medikament im vergangenen Monat. Aktivisten warnen jedoch, dass die hohen Kosten den Zugang für viele Länder begrenzen werden, die es dringend benötigen. Gilead, der Hersteller, hat zugesagt, Generika in 120 armen Ländern zu verkaufen, schließt aber fast alle lateinamerikanischen Länder aus, in denen HIV-Raten steigen.

Auswirkungen auf Südafrika

Südafrika hat die weltweit höchste Anzahl an Menschen mit HIV, etwa 8 Millionen Betroffene. Obwohl PEPFAR zum Programm beitrug, finanziert die südafrikanische Regierung die Versorgung mit lebensrettenden antiretroviralen Medikamenten eigenständig. Präsident Cyril Ramaphosa kündigte an, mit Gilead zusammenzuarbeiten, um Generika von Lenacapavir in Südafrika zu starten.

Der Zugang zu Lenacapavir ist in vielen Ländern aufgrund von kommerziellen Barrieren und hohen Preisen begrenzt. Das Medikament ist in den USA und der EU zugelassen, ist aber in Ländern mit hohen HIV-Raten, insbesondere in Lateinamerika, nicht weit verbreitet erhältlich. Gileads freiwilliger Lizenzvertrag für Generika schließt 26 Länder aus, obwohl sie an klinischen Studien teilnahmen.

Die Kürzung der US-Finanzhilfe und der eingeschränkte Zugang zu neuen HIV-Präventionsmitteln stellen ein erhebliches Risiko für globale Bemühungen dar, die Epidemie einzudämmen. Die USA waren seit langem ein Schlüsselakteur im globalen Kampf gegen HIV. Durch PEPFAR seit 2003 wurden 25 Millionen Leben gerettet und Millionen neue Infektionen verhindert. Die Entscheidung der Regierung spiegelt umfassende Bemühungen wider, staatliche Ausgaben zu senken. Kritiker argumentieren jedoch, dass dies den Fortschritt der letzten zwei Jahrzehnte gefährden könnte.