Hanoi verzeichnete über 726.000 Besucher in fünf Tet-Tagen, teilten lokale Tourismusbehörden mit. Rund 135.000 kamen aus dem Ausland. Bis zum 19. Februar stiegen die Zahlen weiter an, Einnahmen wuchsen ebenfalls.
Massen drängten zum Tempel der Literatur, Hoa-Lo-Gefängnis und Huong-Pagode. Am Kaiserpalast Thang Long lief die neue 3D-Show ‘Flag Tower Memories’ mit historischen Motiven und moderner Technik. Huong Pagode setzte E-Tickets, QR-Codes und KI zur Menschensteuerung ein.
Behörden raten zu Online-Vorbuchten für Hanoi-Sehenswürdigkeiten. Frühe Morgenstunden vermeiden Spitzen. Ride-Hailing-Dienste und Busse fuhren trotz Staus bei Festen weiter.
Ninh Binh führte mit 1,36 Millionen Besuchern vom 14. bis 19. Februar, darunter 230.000 Ausländer. Umsatz: 2040 Milliarden Dong, umgerechnet 83 Millionen Dollar. Bootstouren in Trang An, der UNESCO-Stätte, waren überlaufen, ebenso Hoa Lu und Thung Nham. Touristen aus Indien und Europa stiegen stark zu.
Frühe Sampan-Fahrten durch Karstberge bieten beste Ausblicke, erklärten Beamte. Für Trang An, Tam Coc und Hoa Lu zwei Tage einplanen.
Hue zählte fast 250.000 Ankömmlinge in diesem Zeitraum, 165.000 international. Einnahmen: 736,5 Milliarden Dong, etwa 30 Millionen Dollar. Hotelbelegung erreichte am 19. Februar 99 Prozent. Über neun Tage prognostiziert man 500.000 Gäste, ein Plus von 231 Prozent zum Vorjahr.
Kaiserstadt, Perfume-River-Veranstaltungen und Königsshows zogen Massen an. Citadel-Touren im Voraus buchen. Ruhigere Gräber außerhalb der Mittagsspitzen besuchen.
Lam Dong mit Da Lats Kiefern und kühler Luft meldete 910.000 Besucher bis 20. Februar, 29 Prozent mehr als Tet 2025. 60.000 Ausländer dabei. Umsatz: 1800 Milliarden Dong, 73 Millionen Dollar. Zimmerbelegung lag bei 75-80 Prozent, Luxushotels bei 85-95 Prozent.
An Giang notierte 1,1 Millionen Gäste, 63 Prozent Zuwachs zum Vorjahr. Internationale Besucher: fast 78.000. Umsatz: 1995 Milliarden Dong, 81 Millionen Dollar. Ba-Chua-Xu-Tempel und Sam-Berg summten von Pilgern auf der Suche nach Neujahrssegen.
Lange Schlangen an An-Giang-Stätten erwartet. Unterkünfte früh buchen, Tempelbesuche in Nebenzeiten legen.
Phu Quoc hieß 264.000 Gäste über sieben Tage willkommen, 22,2 Prozent mehr. Strände, Schnorcheln und Hon-Thom-Seilbahn blieben gefragt. Ein Stromausfall stoppte die Bahn am 19. Februar. Boote brachten Gäste sicher nach An Thoi zurück. Rückerstattungen und Mahlzeiten gab es, größere Beschwerden blieben aus.
Wetter und Fähren für Phu Quoc prüfen. Morgens ruhigeres Meer, leere Strände.
Die Zahlen krönen einen Tet-Boom durch Digitalisierung, bessere Flughäfen in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt sowie Visalockerungen für Schlüsselländer. Vietnams Tourismusbehörde lobt Infrastruktur und gezieltes Marketing. Das Fest verbindet Familientraditionen mit Neuerungen wie techgestützten Stätten.
Straßenblumen, Ahnenriten und Talboote zeigen Ausländern echtes vietnamesisches Leben. Behörden sehen Tet als Stabilisator für Vietnam jenseits der Hochsaison.
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