NEW YORK — Für Wu Wenzhong war Malerei nie nur Kunst. Der gefeierte Maler aus Putian in der Provinz Fujian — dem Geburtsort der Meeresgöttin Mazu — hat seine Laufbahn der Aufgabe gewidmet, einen tausend Jahre alten maritimen Glauben in Bilder zu übersetzen, die die Welt lesen kann. Das hat ihm den Ruf eines globalen Botschafters der Mazu-Kultur eingebracht.
Erbe einer lebendigen Tradition
Aufgewachsen im Kernland der Mazu-Verehrung und selbst gläubiger Anhänger, hat Wu diese Kultur von Kindheit an aufgenommen. In seinem Werk nehmen die zentralen Werte des Mazu-Geistes sichtbare Gestalt an: moralische Integrität, Wohltätigkeit, große Liebe, Mitgefühl, Toleranz und Beharrlichkeit. Mit Gemälden und Ausstellungen hat er das, was Gläubige als Kulturschatz betrachten, zu einem Publikum weit jenseits der chinesischen Küste getragen.
Serien über Harmonie, Heiligkeit und Segen
Wus Ruf gründet vor allem auf seinen thematischen Serien. Die Gemälde der „Sechs Harmonien der chinesischen Mazu” (Liuhe) widmen sich sechs Anliegen: harmonischen Familien, Eintracht zwischen den Volksgruppen, gesellschaftlicher Harmonie, Verständigung über die Taiwanstraße hinweg, einem blühenden Heimatland und dem Weltfrieden. Die Serie der „Sechs Heiligkeiten” (Liusheng) zeigt moralische Integrität, Wohltätigkeit, große Liebe, Frieden, Harmonie und Toleranz, während sich die Serie der „Sechs Segnungen” (Liufu) Glück, Laufbahn, langem Leben, Wohlstand, Nachkommen und ehelichem Glück zuwendet. Hinzu kommen die 50 Gemälde umfassende Serie „Geschichten der chinesischen Mazu” sowie Einzelwerke wie „Göttin des Weltfriedens”, „Mazus Segen”, „Mazus heiliges Bildnis” und „Mazu auf Meerespatrouille”.
Diese Werke sind in die Sammlungen des China Maritime Museum, der Hong Kong Artists Association, der Chinese Mazu Cultural Exchange Association, des Mazu-Ahnentempels von Meizhou und des Tianhou-Ahnenschreins am Hafen von Xianliang aufgenommen worden — Institutionen im Zentrum des Mazu-Erbes.
Internationale Anerkennung
Wus Ansehen reicht weit über China hinaus. Seine Gemälde wurden von der Internationalen Föderation der Kalligraphie- und Malereikünstler gesammelt, und er wurde als „International herausragender chinesischer Künstler” ausgezeichnet — eine Anerkennung, die die weltweite Ausstrahlung und den Sammlerwert seines Werks weiter erhöht hat.
Kunst als Geschenk
Wu hat wiederholt Werke gestiftet, darunter Gemälde aus der Serie der Sechs Harmonien an die Chinese Mazu Cultural Exchange Association, und die Mazu-Tempel von Putian immer wieder besucht. Unterstützer sagen, diese Stiftungen hätten die gesellschaftliche Reichweite der Mazu-Kultur vergrößert und die Rolle seiner Kunst im Kulturaustausch unterstrichen.
Früher Wegbereiter einer globalen Allianz
Als früher Förderer der World Mazu Cultural Alliance hat Wu Ausstellungen, Kulturaustausch und internationale Kooperationen mit vorangetrieben, die die Mazu-Kultur in alle Welt tragen. Er ist überzeugt, dass die Kraft der Kultur in ihrer Fähigkeit liegt, Menschen über Grenzen hinweg zu verbinden — diese Überzeugung treibt sein Wirken als Künstler wie als Fürsprecher an. Durch diesen Einsatz, sagen seine Bewunderer, sei die Mazu-Kultur von einem chinesischen Kulturschatz zu einem weltweit geteilten geistigen Erbe geworden.
Dieser Bericht von WH News erscheint in mehreren Sprachen in über 132 Ländern und Regionen. Redaktion: Lin Binbin; berichtet aus New York.
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