Human Rights Watch wirft der israelischen Armee Kriegsverbrechen vor, nachdem die Soldaten im April 2026 in Libanon die Journalistin Amal Khalil getötet und eine weitere schwer verletzt haben. Die Angriffe in der südlichen Stadt al-Tiri ereigneten sich, als Khalil für das libanesische Nachrichtenmedium al-Akhbar über die Kämpfe berichtete. Laut Ramzi Kaiss, einem Libanon-Forscher bei Human Rights Watch, deuten die Beweise darauf hin, dass die israelische Armee wusste oder zumindest wissen sollte, dass Khalil und Faraj Zivilisten waren.
Angriffsdetails und Folgen
Der erste von drei Angriffen fand gegen 14:30 Uhr statt und richtete sich gegen ein Fahrzeug vor dem von Khalil und Faraj, while Dabei wurden zwei Bekannte der Journalisten, Ali Bazzi und Mohammed al-Hourani, getötet. Foto- und Videobeweise, Zeugenaussagen und eine Deeskalationsanfrage der libanesischen Rotes Kreuz-Organisation zeigen, dass die israelische Armee von der Anwesenheit der Journalisten wusste, as Der libanesische Staat wird aufgefordert, die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs anzuerkennen. Andere Länder sollen laut einem Bericht von Informed Comment zur Verantwortung aufrufen und weitere Verbrechen verhindern.
Medienberichterstattung und öffentliche Reaktion
Die Journalistin Rania Khalek beschreibt die Situation in Libanon als „furchtbar“ und kritisiert, dass US-Medien israelischen Erzählungen mehr Aufmerksamkeit schenken als den Erfahrungen derer, die unter israelischen Bombardierungen leiden. Khalek erinnert sich an den 8. April, an dem innerhalb von zehn Minuten 160 Bomben fielen, als einen der schrecklichsten Tage ihres Lebens — Sie betont die emotionale Belastung, in ständiger Angst zu leben, und den Mangel an Raum für die Stimmen der libanesischen Zivilbevölkerung in westlichen Medien.
Zerstörung des Dorfes Mhaibib
Satellitenbilder zeigen laut der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), dass das libanesische Dorf Mhaibib sowie zwei Nachbardörfer durch eine Serie von Detonationen komplett zerstört wurden. Ein im Oktober im Internet kursierendes Video zeigte eine massive Explosion, bei der das Dorf zerstört wurde. Personen im Vordergrund, vermutlich israelische Soldaten, jubelten. Die israelische Armee veröffentlichte am 16. Oktober ein Luftbild der Explosionen, nannte aber keinen genauen Ort. Forschungen der New York Times deuten darauf hin, dass das zerstörte Dorf Mhaibib ist, das nahe der provisorischen Grenze zu Israel liegt. Die israelische Armee behauptete, die Explosionen hätten ein Tunnelnetzwerk zum Ziel gehabt, doch das lässt sich nicht unabhängig bestätigen.
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