Der 40-jährige Stürmer Edin Dzeko wird im Oktober seine internationale Karriere beenden, wie Al Jazeera berichtet. Sein letztes Spiel für Bosnien und Herzegowina ist am 2. Oktober im Nations League-Spiel gegen Schweden.
Dzeko, der unter anderem bei Manchester City, AS Roma und Inter Mailand gespielt hat, schrieb auf Instagram, dass seine internationale Karriere ein Traum seiner Kindheit gewesen sei. Er hat 151 Spiele für Bosnien bestritten und dabei 73 Tore erzielt. Damit ist er der torgefährlichste und meistgespielte Spieler der Nationalmannschaft.
„Nichts in meiner Karriere hat sich mit dem Stolz verglichen, den ich jedes Mal verspürte, wenn ich dieses Trikot trug“, schrieb Dzeko auf Instagram. „Es war mein Kindheitstraum, den ich bei jedem meiner 151 Spiele, in denen ich mein Land auf dem Platz vertreten durfte, mit mir trug.“
Er fügte hinzu, dass fast 20 Jahre vergangen seien, seit seinem Debüt gegen die Türkei; „Viel hat sich verändert, und ich selbst habe mich auch verändert, aber meine Liebe zu diesem Trikot nicht. Jetzt spüre ich, dass die Zeit gekommen ist, beiseitezutreten.“
Dzeko gab 2007 sein Debüt für die Nationalmannschaft und spielte eine Schlüsselrolle bei wichtigen Turnieren. Er half Bosnien, sich erstmals für die WM 2014 zu qualifizieren, und leistete einen wesentlichen Beitrag zur WM 2026, bei der das Land das Achtelfinale erreichte.
„Wenn ich mit 40 Jahren noch für die Nationalmannschaft spiele, dann, weil ich jedes Mal alles gegeben habe. Jedes Mal. Alles“, sagte Dzeko in seiner Erklärung, als er auf seine internationale Karriere zurückblickte.
Seine internationale Karriere umfasste fast zwei Jahrzehnte, und seine Leistungen spielten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des bosnischen Fußballs auf der internationalen Bühne. Seine Tor- und Spielebilanz stellt ihn in die Ränge der bedeutendsten Spieler der Geschichte des Landes.
Bevor er sich für sein letztes Spiel bereit macht, hinterlässt Dzeko ein Erbe aus Engagement und Exzellenz. Sein Einfluss auf dem Feld und seine emotionale Verbindung zur Nationalmannschaft haben eine neue Generation von Spielern und Fans inspiriert.
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