Gianni Infantino. Präsident des Fussball-Weltverbandes FIFA, hat während der ersten drei Wochen der 2026er WM eine Strecke von insgesamt 47.373 Meilen zurückgelegt, wie ESPN berichtet. Seine Reise begann am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Wo die Eröffnungsfeier stattfand; Die zurückgelegte Distanz wurde als Luftlinie zwischen den Stadien und Orten berechnet.

Infantino besuchte das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika und fuhr am 12 — Juni kurz nach Guadalajara, um das 2:1 der Republik Korea gegen die Tschechische Republik zu verfolgen. Er lobte die Gastgeberstadt und die 45.000 Fans für ihre Unterstützung. Am 13. Juni reiste er in die San Francisco Bay Area, um das Spiel zwischen Katar und der Schweiz zu verfolgen.

Am 12. Juni war Infantino in Los Angeles. Um das WM-Auftaktspiel der USA gegen Paraguay zu sehen; Während des Events traf er sich zudem mit dem Sänger Justin Bieber, wie ESPN meldete.

Umstrittene Entscheidung im Fall Balogun

Der FIFA-Präsident geriet in die Kritik, nachdem die Sperre des US-Stars Folarin Balogun kurz vor dem Achtelfinalspiel gegen Belgien aufgehoben wurde. Die Entscheidung löste eine Debatte über die Einflussnahme politischer Persönlichkeiten auf sportliche Entscheidungen aus. US-Präsident Donald Trump soll Infantino angerufen haben, um die Sperre aufheben zu lassen, und der Wunsch wurde gewährt, wie TZ berichtete.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler und aktuelle Kommentator Stefan Effenberg kritisierte sowohl Trump als auch die FIFA für die Entscheidung. Er beschuldigte sie der Korruption: „Dass die FIFA es dann in Person von Infantino und Collina noch umsetzt, diese beiden Personen müssen wir mit hineinnehmen, dann ist es Korruption“, wie TZ zitierte.

Auch UEFA-Präsident Aleksander Čeferin äußerte sich scharf gegen die Entscheidung und betonte die Notwendigkeit von Unparteilichkeit im Sportmanagement.

Trumps Beteiligung und das FIFA-Image

Im Interview mit Fox News am 24. gab Infantino bekannt, dass US-Präsident Donald Trump die WM-Endrunde am 20. Juli im MetLife Stadium in New Jersey besuchen werde, wie 경향신문 meldete. Er sagte: „Ich werde das WM-Finale mit Präsident Trump verfolgen und den Pokal an die Sieger überreichen.“ Er fügte hinzu: „Wir sind immer zusammen.“

Trump war am 13. Juni nicht an der Eröffnung in Los Angeles anwesend, was Fragen über seine Beteiligung an dem Event aufwarf. Infantinos Ankündigung, dass Trump das Finale besuchen werde, zog besondere Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Kritik an der Trump-Regierung, wie 경향신문 berichtete.

Infantino wird seit langem für seine Entscheidungen und seinen geschäftlichen Fokus in der Fussballverwaltung kritisiert. In den letzten vier Jahren hat er sich umgeben von Fussball-Legenden wie Roberto Baggio, Hristo Stoichkov, Ronaldo Nazario, Kaká und Del Piero, um sein Image zu stärken und seine Politik abzusichern, wie EL PAÍS meldete.

Seine Ära ist geprägt von dem Bestreben, die globale Reichweite des Fussballs zu erweitern und das Erbe seines Vorgängers Joseph Blatter fortzusetzen. Die Organisation der WMs in Südafrika 2010, Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022 spiegelt eine Strategie wider, die wirtschaftliche Macht aufstrebender Volkswirtschaften zu nutzen, um den Sport zu fördern, wie EL PAÍS meldete.