Fünf Kinder starben bei einem schweren Brandschaden in Stanger, KwaZulu-Natal, am Samstagmorgen. Es war eines der schlimmsten dieser Vorfälle in der Region dieses Jahr. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 28. Februar, als ein Schuppen in Shakashead in Flammen aufging, während die Familie darin war, wie lokale Behörden berichteten.

Die Tragödie und die unmittelbare Reaktion

Das KwaZulu-Natal-Departement für Verkehr und menschliche Wohnungsversorgung bestätigte, dass die Mutter der Kinder, Ntombovuyo Menemene, ein Kind, ein zweijähriges Mädchen, aus dem Feuer retten konnte. Sowohl die Mutter als auch das gerettete Kind wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Vater der Kinder, Sivuyile Noyila, erlitt während des Vorfalls leichte Verletzungen.

Laut der Katastrophenmanagement-Abteilung der KwaDukuza Local Municipality brach das Feuer um 05:05 Uhr Ortszeit aus und breitete sich schnell auf das Gebäude aus. Die Leichen der fünf Kinder wurden später vom forensischen Team der South African Police Service für eine laufende Untersuchung abgeholt.

Identifizierung der Toten

Die Behörden haben die fünf Kinder identifiziert, die bei dem Feuer starben. Zu den Toten zählen:

– Thando Menemene, 10 Jahre

– Noma Menemene, 8 Jahre

– Sipho Menemene, 6 Jahre

– Lindiwe Menemene, 4 Jahre

– Zandile Menemene, 2 Jahre

Diese Kinder waren alle Geschwister, und ihr Vater, Sivuyile Noyila, ist der einzige überlebende Familienmitglied in der unmittelbaren Haushalt. Die Mutter, Ntombovuyo Menemene, war während des Feuers ebenfalls anwesend, konnte aber mit dem zweijährigen Kind entkommen.

Regierungsreaktion und laufende Untersuchungen

Siboniso Duma, MEC für Verkehr und menschliche Wohnungsversorgung in KwaZulu-Natal, drückte sein Mitgefühl für die trauernde Familie aus und bestätigte, dass er sich nach dem Vorfall mit dem Bürgermeister von KwaDukuza, Sduduzo Gumede, in Verbindung gesetzt habe.

„Wir haben ein Team aus meinem Büro und dem Departement für menschliche Wohnungsversorgung beauftragt, mit der KwaDukuza Local Municipality zusammenzuarbeiten, um die betroffene Familie zu unterstützen. Das Team trifft sich derzeit mit dem überlebenden Vater, der Beratung erhalten wird“, sagte Duma in einer Erklärung.

Die Behörden führen weiterhin Untersuchungen zum Ursprung des Feuers durch. Das Katastrophenmanagement-Team der KwaDukuza Local Municipality bestätigte, dass die Untersuchung noch läuft und derzeit kein offizieller Ursprung bekannt ist.

Dieser Vorfall hat erneut die Risiken hervorgehoben, denen Familien in informellen Wohnungen ausgesetzt sind, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten. Laut dem südafrikanischen Departement für menschliche Wohnungsversorgung leben über 30 % der Bevölkerung in KwaZulu-Natal in informellen Siedlungen, viele derer aufgrund von Überbevölkerung und unzureichender Infrastruktur besonders anfällig für Brände sind.

In den letzten Jahren haben ähnliche Vorfälle in anderen Teilen des Landes stattgefunden. Im Jahr 2021 starben drei Kinder bei einem Brand in Soweto, und 2022 starben zwei Kinder bei einem Brand in Durban. Diese Tragödien unterstreichen die dringende Notwendigkeit einer Verbesserung der Wohnbedingungen und Brandschutzmaßnahmen in informellen Siedlungen.

Laut einem Bericht des südafrikanischen Instituts für Rassenbeziehungen aus dem Jahr 2023 verantworteten Brände in informellen Siedlungen fast 40 % aller Brandtodesfälle im Land. Der Bericht wies auch darauf hin, dass das Fehlen von brandsichernden Materialien, überfüllte Wohnverhältnisse und begrenzter Zugang zu Notdiensten erheblich zum Risiko von Brandtoten beitragen.

Lokale Beamte forderten verstärkte Aufklärungskampagnen und verbesserte Brandschutzstrategien. „Wir können solche Tragödien nicht zur Routine werden lassen“, sagte Duma. „Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass alle Familien, insbesondere jene in informellen Siedlungen, vor solchen vermeidbaren Katastrophen geschützt sind.“

Die Untersuchung zum Ursprung des Feuers wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Die South African Police Service erklärte, dass das forensische Team eine gründliche Untersuchung des Tatorts durchführen und Zeugen sowie Familienmitglieder befragen wird, um den genauen Ursprung des Feuers zu ermitteln.

Die Familie der verstorbenen Kinder erhält Unterstützung sowohl von der lokalen Gemeinde als auch von der Provinzregierung. Beratungsdienste und finanzielle Unterstützung werden für den überlebenden Vater, Sivuyile Noyila, organisiert, der derzeit in emotionaler Not ist.