New Delhi – Die Holi-Feierlichkeiten in Indien verzeichnen einen massiven wirtschaftlichen Aufschwung. Praveen Khandelwal, Generalsekretär der Confederation of All India Traders (CAIT) und BJP-Abgeordneter, prognostiziert, dass der Handel im ganzen Land dieses Jahr 80.000 crore übertreffen wird.

Dieser Betrag bedeutet einen deutlichen Anstieg. Letztes Jahr wurden während Holi geschätzte 60.000 crore Umsatz erzielt, sagte Khandelwal. Der 25-prozentige Anstieg resultiert aus starkem Konsumbedarf an Feiertagsprodukten im ganzen Land.

Khandelwal verdankt diesen Wachstum dem ‘Vocal for Local’-Programm von Premierminister Narendra Modi. Indische Produkte dominieren nun den Markt, sagte er. Kunden bevorzugen heimische Süßwaren, Farben, Kräuter und Kleidung gegenüber Importen.

Die CAIT beobachtet den Handel während großer Feiertage genau. Der Holi-Konsum steigt in Städten wie Delhi, Mumbai und Kolkata. Auch ländliche Märkte tragen maßgeblich bei, da Dorfbewohner pucca-Farben und traditionelle Süßwaren kaufen.

Wichtige Kategorien treiben den Boom an. Zutaten für Thandai, Kräuterfarben und ethnische Kleidung führen die Verkäufe an. Schuhe und dekorative Artikel folgen dicht auf. Händler berichten seit Anfang März von belebten Großhandelsmärkten.

„Die Anziehungskraft des Premierministers hat die Präferenzen entscheidend verändert“, sagte Khandelwal gegenüber Journalisten. Er wies auf den Rückgang der Importe als entscheidenden Faktor hin. Lokale Hersteller haben ihre Produktion erhöht, um den Bedarf zu decken.

Die Feierlichkeiten erreichen ihren Höhepunkt am 25. März, der dieses Jahr ein Montag ist. Die verlängerten Wochenenden fördern den Einkauf. Familien schaffen Vorräte an Gujiyas, Mathri und anderen Holi-Klassikern. Straßenhändler und E-Commerce-Plattformen verzeichnen hohe Besucherzahlen.

Die CAIT vertritt über 70 Millionen Händler. Die Gruppe betont häufig die Wirtschaftsdaten zu Feiertagen. Letztes Jahr erzielte der Diwali-Handel 300.000 crore, was einen hohen Standard setzte. Holi kann nun diesem Momentum standhalten.

Probleme bestehen jedoch. Einige Händler haben Logistikprobleme aufgrund der kürzlichen Regenfälle in den nördlichen Bundesstaaten. Dennoch ist die Zuversicht groß. Khandelwal rechnet mit einem noch höheren Endbetrag durch letzte Minuten-Käufe.

Regierungsdaten bestätigen den Trend. Die Konsumausgaben stiegen im Februar um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sagten Beamte. Der Festivalkonsum beschleunigt diesen Trend. Wirtschaftswissenschaftler beobachten Holi als Frühindikator für den Sommerhandel.