Laut der BBC hat der iranische Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh erklärt, dass das Land vollständig auf die US-Sanktionen vorbereitet sei, but Er betonte, dies würde Washington erneut schlagen. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Maßnahmen als einen ‘ökonomischen D-Day’ gegen das Land und seine Unterstützer.

USA will Wirtschaftsbeziehungen kappen

Bessent kündigte an, dass die USA alle wirtschaftlichen Beziehungen zu Iran beenden würden und warnte, dass alle Länder, die finanziell mit Iran zusammenarbeiten, isoliert würden, though Dies folgt auf U-Turns und verlängerte Fristen aus dem Weißen Haus bei Bemühungen, den Konflikt zu lösen.

Madanizadeh sagte, Iran habe diese Maßnahmen lange vorhergesehen. ‘Die Regierung ist und war bereit und hat einen zweijährigen Plan, um diese Ereignisse zu bewältigen,’ erklärte er im staatlichen Fernsehen. ‘Wir haben auch unsere eigenen Instrumente und wissen, wie man das Spiel spielt.’

Internationale Reaktionen

Madanizadeh hob hervor, dass weder China noch Russland die US-Maßnahmen akzeptiert hätten — Er prophezeite, dass auch andere Länder sie ablehnen würden; Die chinesische Auswärtige Behörde betonte, dass Sanktionen und Druckmethoden nicht halfen und dass Peking notwendige Maßnahmen ergreifen werde, um seine Interessen zu schützen.

Laut Reuters hat Iran gewarnt, dass es alle Ölexporte aus der Region beenden werde, wenn der Konflikt andauere, as Zudem habe das Land eine neue Warnung an Schiffe ausgestoßen, nicht ohne Genehmigung durch die Hormus-Straße zu passieren. Etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen passiert normalerweise diese enge Wasserstraße südlich von Iran.

Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist der Durchgang effektiv blockiert, was weltweit zu höheren Ölpreisen führte. Bei einer Pressekonferenz am Montag beschrieb Bessent das Vorgehen als ‘Operation Economic Outcast’ und erklärte, die USA würden einen ‘ökonomischen Angriff auf die Finanzverbindungen Irans weltweit’ starten.

USA zielt auf Schlüsselsektoren

Das Finanzministerium hat Netzwerke, Vermittler und Finanzkanäle kartografiert, die Iran nutzt, um Sanktionen zu umgehen und Öl zu verkaufen; Gegen fünf Sektoren wurden Maßnahmen verabschiedet: digitale Vermögenswerte, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt. Zudem wurden Sanktionen gegen fast 60 Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe verhängt.

Bessent erklärte, diese Maßnahmen würden ‘den Strick enger ziehen und jede potenzielle Einnahmequelle blockieren’ für den Iranischen Revolutionsgarden und die breitere iranische Regierung — Er warnte Regierungen und Organisationen, die Iran unterstützen oder mit ihm handeln, dass sie nicht ‘behaupten könnten, sie seien blind gegenüber der Unterstützung dieser Aktivitäten.’

Er weigerte sich, konkrete Länder zu nennen, erwähnte jedoch, dass Trump weltweite Führer ‘mit konkreten Anfragen anrufen’ werde, um ihre Zusammenarbeit mit der Regierung einzustellen. Er betonte, es sei wichtig, den Menschen Zeit zu geben, die neuen Sanktionen zu verstehen, fügte aber hinzu: ‘Sie sollten wissen, dass wir sehr schnell handeln und dass wir es ernst meinen.’

David Oxley, Chefökonom für Klima und Rohstoffe bei Capital Economics, äußerte Zweifel an der Wirksamkeit der Sanktionen. ‘Mit dem erneuten US-Seeblockade, die bereits Irans Ölexporte stranguliert, wird der direkte Effekt des ‘ökonomischen D-Tags’ auf Irans Energieeinnahmen eher enttäuschend ausfallen,’ sagte er.

Er fügte hinzu, dass der neue Paket von Maßnahmen kurzfristig nur begrenzt auf die iranischen Energieflüsse einwirken werde. Ein Grund dafür sei, dass etwa 90 Prozent des iranischen Öls nach China geht, ein Land, das ‘US-Sanktionen in der Vergangenheit nicht anerkannt hat und dies in dieser Situation auch nicht tun wird.’

Im Verlauf des Konflikts gab es bereits frühere Drohungen, etwa als Trump im April sagte, dass ‘eine ganze Zivilisation heute Abend sterben werde’, wenn Iran nicht auf einen Deal zur Beendigung des Krieges und zur Freigabe der Hormus-Straße einstimmte. Die USA zogen sich letztendlich von dieser Position zurück, nachdem Pakistan als Vermittler intervenierte und mehr Diplomatie forderte.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankriegs spüren sich in den USA und weltweit – höhere Ölpreise haben Sorgen um die Lebenshaltungskosten verstärkt; Benzin- und Dieselkosten sind deutlich höher als vor einem Jahr. In den USA haben Benzinpreise bereits über $4 pro Gallone erreicht, und die Kostensituation ist für US-Wähler vor den Zwischenwahlen im November eine Top-Priorität.

Am Montag lag ein Barrel Brent-Rohöl, der globale Ölpreisstandard, bei 92 Dollar. Vor einer Woche kündigte Bessent an, dass die US-Regierung in den Anleihenmarkt eingreifen und mehr Staatsverschuldung zurückkaufen werde, um die Nachfrage nach Anleihen zu steigern und Kreditkosten zu senken. Der Effekt hielt jedoch nur kurz an, und die langfristigen Kreditkosten stiegen am nächsten Tag wieder an.

Iran steht bereits unter harten wirtschaftlichen Sanktionen der USA. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und mehrere US-Verbündete hatten 2015 einen Deal mit dem Land vereinbart, der viele Sanktionen aufhob, im Austausch dafür, dass Iran sein Atomprogramm begrenzen würde. Trump zog sich 2018 aus diesem Deal zurück, nannte ihn ‘im Kern defekt’ und verhängte erneut alle US-Sanktionen gegen Iran.

Während seiner Amtszeit als US-Präsident unternahm Joe Biden einige Versuche, den Obama-Deal wiederzubeleben, was jedoch nicht gelang. Im April dieses Jahres startete die Trump-Regierung eine Welle von Sanktionen gegen ausländische Banken und Unternehmen, die Geschäfte mit Teheran machten, nachdem klar geworden war, dass Irans militärische Operationen nicht dazu geführt hatten, dass die Regierung aufgab.