Israel ist erstmals auf die Liste der Vereinten Nationen gestellt worden, die mit kriegsbedingter sexueller Gewalt in Verbindung gebracht werden, as Das berichtet Generalsekretär António Guterres in einem Bericht. Demnach wurden 31 Fälle sexueller Gewalt durch israelische Streitkräfte gegen Palästinenser aus Gaza und dem Westjordanland in den Jahren 2023 und 2025 bestätigt — Israel hat die Vorwürfe zurückgewiesen und angekündigt, die Beziehungen zum Generalsekretariat zu beenden.

Bestätigte Fälle und Opfer

Der UN-Bericht bestätigte 31 Vorfälle. An denen 14 Männer. Sieben Frauen. Neun Jungen und ein Mädchen beteiligt waren, and Die bestätigten Verstöße umfassten Vergewaltigung, Gruppenvergewaltigung, erzwungene Nacktheit und Gewalt gegen die Geschlechtsorgane, verübt von Soldaten, Polizisten und Gefängnisbeamten aus Israel. Der Bericht betonte. Dass diese Fälle „typisch für Vorfälle und Muster“ seien, aber keine umfassende Darstellung abgeben.

Die UN stellte außerdem fest, dass die Ermittlungen durch die israelische Regierung behindert wurden und dass Detainees unter Androhten gehalten wurden, um Misshandlungen nicht zu melden. 2023 wurde auch Hamas in den Bericht „Kriegsbedingte sexuelle Gewalt“ aufgenommen. Zwölf ehemalige Geiseln aus Gaza beschuldigten die Hamas-Haftbeamten, sexuelle Gewalt verübt zu haben. Allerdings konnte die UN diese Behauptungen nicht bestätigen, da der israelischen Regierung der Zugang verweigert wurde.

Reaktion der israelischen Regierung

Der israelische UN-Botschafter Danny Danon bezeichnete den Bericht als Beispiel für Antisemitismus und beschuldigte Guterres, Lügen zu verbreiten. Danon kündigte an, Israel werde so lange keine Kontakte zum Generalsekretariat unterhalten, wie Guterres im Amt sei. Das israelische Außenministerium kritisierte den Bericht ebenfalls und bezeichnete ihn als „schamlose und absurde Entscheidung“, die das politisch motivierte und korrupte Verhalten der UN widerspiegelt. Ein Sprecher des Ministeriums, Oren Marmorstein, erklärte, der Bericht habe „seine Grundsätze aufgegeben und Israel systematisch als Hauptziel ausgemacht“, wie Al Jazeera berichtete.

Guterres’ Sprecher Stephane Dujarric reagierte auf die Kritik mit der Aussage, das Generalsekretariat bleibe für Dialog offen. Gleichzeitig bezeichnete Reem Alsalem, die UN-Sonderbeauftragte für Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die Aufnahme Israels auf die Liste als „überfällig“, wie Al Jazeera meldete.

Weitere Auswirkungen und zukünftige Schritte

Guterres hat Israel auf „Beobachtung“ gesetzt und mahnt, die Vorwürfe zu untersuchen und die Haftbedingungen für Palästinenser zu verbessern. Der Bericht betonte zudem, dass der Zugang zu Gaza für UN-Ermittler fehle, was die Überprüfung der Behauptungen der zwölf ehemaligen Geiseln behindere. Die Aufnahme Israels auf die Liste markiert eine bedeutende Entwicklung in den Bemühungen der UN, sexuelle Gewalt im Krieg zu bekämpfen, und unterstreicht die anhaltenden diplomatischen Spannungen zwischen Israel und der UN.