Teilnehmer des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) in Louisiana dürfen ab sofort keine Getränke, Süßigkeiten oder Energiegetränke mit ihren Leistungen kaufen — Die neuen Einschränkungen traten am Aschermittwoch in Kraft, nachdem die US-Landwirtschaftsbehörde (USDA) der Staatsregierung eine Verzögerung von 1. Januar 2026 bis zum Beginn der Fastenzeit genehmigt hatte.

Gouverneur Jeff Landry verfolgt diese Änderungen im Einklang mit dem Programm des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy, „Make America Healthy Again“. Landry gab im Mai 2025 einen Ausführungsbefehl, um die SNAP-qualifizierten Artikel einzuschränken, was die Bundesbehörden später genehmigten. Der Schritt zielt darauf ab, chronische Krankheiten zu reduzieren und die Kosten für die staatliche Krankenversicherung zu senken, sagte Landry.

„Dies geht darum, Louisiana wieder gesund zu machen, im Einklang mit dem Präsidentenprogramm, Make America Healthy Again“, sagte Landry letztes Jahr in einem Podcast. Er fügte hinzu: „Snickers ist nicht zum Mittagessen geeignet.“

Etwa 850.000 Louisianer, das sind 20 Prozent der Bevölkerung, verlassen sich auf SNAP-Leistungen. Die größten Konzentrationen finden sich laut staatlichen Angaben in den Parishs East Baton Rouge, Orleans, Jefferson, Caddo, Lafayette und Ouachita.

Landry hat seinen Bundesstaat an die Spitze des MAHA-Programms gestellt. In einem Video, das er letztes Jahr im Sommer auf sozialen Medien teilte, erklärte er: „Ich bin entschlossen, mit Präsident Trump und Sekretär Kennedy zusammenzuarbeiten, um das Make America Healthy Again-Programm in jede Ecke unseres Bundesstaates zu bringen.“

Diese politische Änderung spiegelt die breiteren Bemühungen von Landry und den staatlichen Gesetzgebern wider, Kennedys Gesundheitsagenda zu verfolgen. Behörden argumentieren, dass dies eine bessere Ernährung fördert und die hohen Rates von Übergewicht und damit verbundenen Krankheiten in Louisiana bekämpft. SNAP, der offizielle Name des Lebensmittelhilfeprogramms, unterstützt Familien mit niedrigem Einkommen in ganz Amerika, doch seltener werden solche artikelbezogenen Einschränkungen von Bundesstaaten verhängt.

Bundesvorschriften erlauben in der Regel SNAP-Gelder für die meisten Lebensmittel, ausschließlich Alkohol, Tabak und warme, fertig zubereitete Speisen. Die neuen Einschränkungen in Louisiana zielen auf zuckerhaltige und stark koffeinhaltige Produkte ab, die mit den MAHA-Zielen übereinstimmen, die den Konsum von Schmalzprodukten zu verringern. Die Genehmigung der Verzögerung durch die USDA berücksichtigte den zeitlichen Zusammenhang mit der Fastenzeit, eine Periode des Fastens für viele in diesem stark katholischen Bundesstaat.

Kritiker haben Bedenken geäußert, dass die Einschränkung der Auswahl für die Empfänger verursacht, während Unterstützer auf potenzielle langfristige Gesundheitsersparnisse hinweisen. Das Büro von Landry hat keine unmittelbaren Daten zur Einhaltung oder Durchsetzungsmethoden veröffentlicht. Lokale Lebensmittelbanken und Händler müssen nun ihre Kassen-Systeme anpassen, um verbotene Artikel zu kennzeichnen.

Diese Einschränkungen bauen auf einer früheren Ausführung von Landry auf. Nachdem er im Mai 2025 den Ausführungsbefehl erlassen hatte, arbeiteten staatliche Behörden mit der USDA zusammen, um die Umsetzung abzuschließen. Dieses Jahr fiel Aschermittwoch auf den 18. Februar, was den offiziellen Start markierte.

Die Annahme von MAHA in Louisiana erfolgt inmitten nationaler Debatten über Lebensmittelhilfe und öffentliche Gesundheit. Kennedy, ein lautstarrender Verfechter von Ernährungsreformen, hat Bundesstaaten wie Louisiana für ihre Initiative gelobt. Landry betonte in kürzlichen Äußerungen seine führende Rolle, indem er die Änderungen im SNAP-Programm als einen entscheidenden Schritt darstellte.

Laut staatlichen Daten bleibt die SNAP-Teilnahme stabil, wobei die städtischen Parishs die größten Lasten tragen. Orleans Parish, die Heimat von New Orleans, rangiert hoch, ebenso wie der Hauptstadtbezirk East Baton Rouge. Auch ländliche Gebiete wie Ouachita haben einen erheblichen Anteil an Teilnehmern.

Bei der Umsetzung der Regelung müssen Händler neue Einhaltungsvorgaben erfüllen. Lebensmittelketten müssen ihr Personal schulen und ihre Software aktualisieren, um SNAP-Transaktionen für verbotene Artikel zu blockieren. Verstöße können zu Bundesstrafen führen, wie die USDA-Richtlinien festlegen.

Landrys Initiative passt in einen größeren Gesundheitsumbau unter Präsident Trump, der von Republikanern geführt wird. MAHA betont die Reduzierung von verarbeiteten Lebensmitteln und die Förderung körperlicher Aktivität. Proponenten argumentieren, dass Louisiana, mit einigen der schlimmsten Gesundheitsindikatoren des Landes, davon profitieren könnte.