Podcaster Joe Rogan bekannte, dass er vom Krieg der USA mit dem Iran „entsetzt“ sei, und nannte dies etwas, das „niemand auf der konservativen Seite wollte“, berichteten The Daily Beast und The Hill. In seiner Podcast-Unterhaltung mit dem britischen Rechten Rupert Lowe kritisierte Rogan Präsident Trump für die Eskalation des Konflikts, der zu steigenden Energiepreisen und breiter öffentlicher Sorge geführt hat.
Rogans Kritik an Trumps Krieg mit dem Iran
Rogan sagte, Trump „habe es möglicherweise vermasselt“ mit dem Krieg, was die Kritik konservativer Persönlichkeiten wie Tucker Carlson und Matt Walsh widerspiegelte. „Sie sind die einzigen, die zu denken scheinen, dass es eine gute Idee sei, in diesem Land“, sagte Rogan, sich auf Israel-Anhänger beziehend. „Die meisten Leute sind entsetzt von der Idee, weil Trump gewählt wurde, und einer der Säulen, auf denen er stand, war offensichtlich, dass er keine weiteren Kriege will.“
Lowe stimmte zu. Er sagte, es sei „schwer zu erkennen, welchen Nutzen“ der Krieg habe, wobei er zugab, dass Iran Gruppen wie Hamas und Hisbollah unterstütze. „Sie sind ein Problem, aber sicherlich von unserer Sicht aus, bist du das einzige Land, das etwas dagegen unternehmen kann“, sagte er.
Manipuliertes Audio und Podcaster-Erbe
Ein manipuliertes Audio auf Instagram stellte falsch dar, dass Rogan und Elon Musk über Gehörmuscheln zur Gedankenablesung gesprochen hätten. Laut dpa-factchecking.com handelte es sich um einen bearbeiteten Schnitt aus zwei verschiedenen Podcast-Episoden. Das englische Audio passte nicht zu Rogans oder Musks Lippenbewegungen, und die Hintergrundkulissen standen im Widerspruch zu den Originalaufnahmen.
Rogans Erbe in den Kampfsportwelt beginnt mit seiner ersten UFC-Kommentator-Tätigkeit bei UFC 37.5 im Jahr 2002, berichtete mma.es. Das Event, das im Bellagio Hotel in Las Vegas stattfand, hieß UFC 37.5, um nicht mit dem bereits angekündigten UFC 38 in Großbritannien in Konflikt zu geraten. Es markierte den Beginn von Rogans langfristiger und ikonischer Rolle im UFC-Broadcasting.
Podcasts als neues Spät-Nacht-Format
Laut Jay Leno hat Joe Rogan sich zum „neuen Johnny Carson“ im sich wandelnden Spät-Nacht-Unterhaltungsmarkt entwickelt, berichtete rollingstone.de. Leno stellte fest, dass Podcasts traditionelles Spät-Nacht-TV als Plattform für ungefilterte Unterhaltung abgelöst hätten. „Joe redet über alles. Über alles“, sagte Leno, wobei er Rogans Freiheit von FCC-Einschränkungen und seine Fähigkeit hervorhob, Themen ohne Zensur zu besprechen.
Leno vermutete zudem, dass YouTube zum meistgesehenen Fernsehsender der Welt geworden sei, da jüngere Zuschauer traditionelle Sender zugunsten von Inhalten überspringen, die sie jederzeit zugänglich haben. „Sie gehen direkt zu YouTube“, sagte er, was einen breiteren Trend im Medienkonsum widerspiegelte.
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