NEW YORK — Fans entdeckten in dieser Woche ungewöhnliche Ähnlichkeiten zwischen Sabrina Carpenters Lied ‘Tears’ und dem Klassiker ‘Upside Down’ von Diana Ross. Die 26-jährige Pop-Sängerin veröffentlichte am 1. August 2025 ihr siebtes Studioalbum Man’s Best Friend. Kritiker lobten die eingängigen Refrains, während einige Tracks an vergangene Disco-Hits erinnerten. ‘Tears’, ein disco-inspiriertes Single, löste rasch einen Online-Debatte aus.

Auf Reddit postete der Nutzer u/DiscoDetective Audio-Clips beiseite. ‘Sabrina Carpenters ‘Tears’ klingt IDENTISCH zu einem Disco-Song aus den 80ern,’ schrieb der Beitrag. ‘Ich nahm einen Schluck Margarita und hörte meine Lady Di-Playlist, und dann hörte ich ‘Upside Down’. Selbe Beat und Konzept.’

Die Reaktionen folgten schnell. ‘Oh wow, das ist WILD. Absolut identisch, besonders der Post-Chorus,’ schrieb ein Nutzer. Ein weiterer fügte hinzu: ‘Tears klingt fast wie ‘Upside Down’ und es ist mir gerade erst aufgefallen.’ Dutzende Kommentare wurden geteilt, mit Videos, die tausende Views auf TikTok und X erzielten.

Nicht alle sehen dabei Absicht. ‘Ich höre die Ähnlichkeit in Stimmung und Struktur, diesen Disco-Groove und die emotionale Kontraste,’ schrieb ein Fan auf Reddit. ‘Aber es fühlt sich eher wie Inspiration an als eine Kopie. Pop und Disco teilen DNA.’

Carpenters Team reagierte nicht auf Anfragen von Nachrichtenagenturen. Die Sängerin blieb bislang stumm zu den Gerüchten.

Aussagen dieser Art sind in der Musikbranche nicht neu. 2023 gewann Ed Sheeran vor einem Gericht in Manhattan einen Urheberrechtsstreit um sein Lied ‘Thinking Out Loud’. Erben des Co-Autors Ed Townsend von Marvin Gaye hatten 2016 Klage eingereicht, da sie glaubten, das Lied kopiere ‘Let’s Get It On’. Nach einer Woche Gerichtsverfahren entschieden die Geschworenen, dass keine Verletzung vorlag und lehnten einen Anspruch von 100 Millionen Dollar ab.

Carpenter begann ihre Karriere in der Disney-Serie Girl Meets World und wechselte später zur Musik. Ihr 2022 erschienenes Album Emails I Can’t Send markierte einen mutigeren Schritt. Das letzte Jahr brachte Short n’ Sweet hervor, das mit den Hits ‘Espresso’ und ‘Please Please Please’ die Charts anführte.

Man’s Best Friend erreichte die Nummer 2 in der Billboard 200. ‘Tears’ wurde seit Veröffentlichung 15 Millionen Mal auf Spotify abgespielt, berichtete die Plattform. Ross’ ‘Upside Down’, produziert von Nile Rodgers und Bernard Edwards von Chic, erreichte 1980 die Nummer 1 in der Hot 100 und bleibt ein Klassiker auf der Tanzfläche.

Juristische Experten sagen, dass Ähnlichkeit allein nicht ausreicht, um eine Kopie nachzuweisen. Gerichte prüfen die erhebliche Ähnlichkeit in Melodie, Text und Struktur. Rodgers selbst stand in der Vergangenheit vor Klagen wegen Sample-Verwendungen, verteidigte aber Einflüsse als Branchenstandard.

Bislang tobt die Debatte im Internet. Fans schneiden Clips an, remixen Tracks und befragen sich gegenseitig: Hommage oder Plagiat? Carpenter tourt bis Dezember mit ausverkauften Shows in Los Angeles und New York. Ross, 80, trat zuletzt 2022 bei den American Music Awards auf.

Egal, ob ‘Tears’ einer Prüfung standhalten wird oder in Fan-Gerüchten untergeht, es zeigt, wie digitale Ohren Echoe aus Jahrzehnten vorfinden.