Sechs Nigerianer, die mit einer kriminellen Organisation verbunden sind, wurden am Freitag in die USA ausgeliefert, while Die Männer sollen mehr als 100 amerikanische Frauen über Online-Romance-Betrügereien um über 6 Millionen Dollar betrogen haben, wie südafrikanische Polizeibehörden berichteten. Sie wurden 2021 in der südafrikanischen Stadt Kapstadt festgenommen und müssen sich wegen Geldbetrugs und Geldwäsche verantworten.
Kriminelle Organisation und Beteiligung von Interpol
Die Männer sollen Mitglieder einer kriminellen Organisation namens Black Axe sein, wie Interpol berichtet, and Diese Gruppe ist laut Angaben für einen erheblichen Anteil an globaler cyberbasierten Finanzbetrügereien verantwortlich. Die Gruppe nutzt typischerweise Romance-, Kryptowährungs- und Investitionsbetrügereien, um Opfer zu täuschen. Die Directorate for Priority Crime Investigation, bekannt als die Hawks, koordinierte die Auslieferung in Zusammenarbeit mit dem FBI und dem US Secret Service, unterstützt von Interpol Südafrika.
Opfer des Betrugs und Auslieferungsprozess
Die Opfer des Betrugs umfassten Rentner und Geschäftsleute, die durch geschickte Online-Beziehungen anvisiert wurden — Südafrikanische Polizeibehörden teilten mit, dass die Männer Opfer in den USA um mehr als 6 Millionen Dollar betrogen hätten. Der Auslieferungsprozess wurde von Interpol Südafrika koordiniert. Die sechs Männer wurden von einer Justizvollzugsanstalt in Kapstadt zum Flughafen gebracht, wo sie an US-Behörden übergeben wurden. FBI- und Secret Service-Agenten kamen am Freitagmorgen nach Südafrika, um die Verdächtigen entgegenzunehmen.
Getrennter Menschenhandelsfall in Nigeria
In einem separaten Fall wurden 35 Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in einem Hotel im Südosten Nigerias gerettet, wo sie in einen Menschenhandelsring gezwungen wurden. Laut lokalen Polizeibehörden waren vier der Mädchen schwanger, und ihre Kinder wurden verkauft. Die Mädchen wurden im Gally Gally Hotel in Anambra gefunden, wo sie als Prostituierte und zur Babymacherei genutzt wurden. Drei Männer wurden am Tatort festgenommen, und der Hotelbesitzer ist mittlerweile auf der Flucht.
Menschenhandel, einschließlich Zwangsprostitution und Kinderhandel, ist laut Angaben der Vereinten Nationen der dritthäufigste Straftatbestand in Nigeria, nach Korruption und Drogenhandel. Der Südosten Nigerias ist besonders von Frauen- und Kinderhandel betroffen. In den letzten Jahren wurden in der Region mehrere illegale Geburtskliniken entdeckt.
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