Hartnäckige Anti-Immigrations-Aktivisten in Großbritannien setzen paramilitärische Taktiken ein, um Häfen und Straßen zu blockieren, berichtet die BBC — In Dover trugen Mitglieder einer neuen Gruppe namens Patriot Platform Baskenmützen und riefen Parolen wie „Christus ist König“ und „Stop the Boats“. Die Demonstranten, organisiert von Danny Thomas (bekannt als Danny Tommo), führten mehrere Aktionen durch, darunter eine in Portsmouth, um Busse mit illegal in Frankreich angekommenen Migranten zu blockieren.
Neue Taktiken in Anti-Immigrations-Protesten
Diese Vorgehensweise markiert eine neue Entwicklung in der britischen Rechtsextremisten-Szene und unterscheidet sich stark von früheren Auseinandersetzungen, wie sie bei der English Defence League (EDL) unter Tommy Robinson zu beobachten waren. „Ich dachte ernsthaft, wir wären von Russen überfallen worden“, sagte der Dover-Bewohner Robin Burkhardt. Thomas gab auf Instagram bekannt, die Demonstrationen seien eine „Warnung“ an die Behörden.
Der Innenministerin Shabana Mahmood traf sich mit ranghohen Polizeioffizieren und forderte sie auf, ihre Befugnisse voll auszuschöpfen, um Gesichtsbedeckungen und störende Demonstrationen zu unterbinden. „Diese Szenen verursachen Unruhe, und da die Demonstranten schwarz gekleidet und Baskenmützen tragen, wird eindeutig eine böse Absicht an die Bevölkerung kommuniziert“, sagte sie.
Anti-Woke-Rücktritte gegen „GTA 6“
In den USA kritisieren rechte Aktivisten den bald erscheinenden Videospiel-Teil „Grand Theft Auto VI“ wegen angeblicher „woke“-Elemente, berichtet WIRED — Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Darstellung von Geschlechtergleichheit, LGBTQ-Akzeptanz und Rassenvielfalt. Obwohl über den Inhalt des Spiels wenig bekannt ist, haben Kritiker bereits eine vorbeugende Gegenreaktion gestartet, wobei sie Parallelen zu gescheiterten Kampagnen gegen „woke“-Elemente in anderen Medien ziehen, etwa bei Christopher Nolans The Odyssey.
„GTA 6 ist eine Demütigungsritual für alle männlichen Spieler“, schrieb @Wokenessisevil auf Twitter und teilte einen Clip der Spielfiguren Lucia Caminos und Jason Duval, die sich in einer Beziehung befinden, die sich je nach Spielerwahl weiterentwickelt. Elon Musk kritisierte die Franchise bereits dafür, Kinder einer „schmierigen Welt aus Sex, Gewalt und grober Komik“ auszusetzen, doch sein Fokus hat sich von moralischen Bedenken gegen Inhalte auf politische Botschaften verlagert.
Demokraten rücken gegen Zöllerrücktritte an
Unterdessen positionieren sich US-Demokraten als Partei gegen Zölle als Reaktion auf die Handelspolitik von Präsident Trump, berichtet der National Post; Der demokratische Senator Chuck Schumer stellte das End Trump’s Tariff Tax Act vor, um Trumps globale und kanadische Zölle zu widerrufen und zu erstatten. Das Gesetz zielt auf Abgaben ab, die unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) sowie unter Abschnitt 301 und 338 verhängt wurden.
Fünf demokratische Senatoren, darunter Elissa Slotkin, Amy Klobuchar und Chris Coons, warnten davor, dass Trumps Zölle „die kleinen Unternehmen und Landwirte in unseren Bundesstaaten härter treffen und die Kosten für Arbeitnehmerfamilien in die Höhe treiben würden“. Das Gesetz hat Unterstützung von demokratischen Politikern, die auf Wirtschaftsfreundlichkeit achten, wie Tim Kaine und Mark Warner, wobei Bundesstaaten wie Michigan besonders stark von den mit den Zöllen verbundenen Preisschwankungen betroffen sind.
Kommentare
Noch keine Kommentare
Be the first to share your thoughts