Britischer Premierminister Keir Starmer erhielt auf dem NATO-Gipfel in Ankara eine personalisierte Pistole und Munition von türkischem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan — Die Waffe, mit Starmers Namen graviert, gehörte zu einer Serie ähnlicher Geschenke, die jedem Staatschef überreicht wurden. Die Pistole bleibt in der Türkei. Wo sie vor der Rücksendung nach Großbritannien entschärft werden soll, da der Import einer geladenen Waffe in das Vereinigte Königreich verboten ist; Ein Exportzertifikat aus der Türkei wurde erteilt, doch das Downing Street hat keine Bilder der Pistole veröffentlicht.
Europäische Staatschefs erhielten ebenfalls gravierte Pistolen
Europäische Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Präsident des Europäischen Rates António Costa erhielten ebenfalls gravierte Pistolen und Munition von Erdoğan; Berichten zufolge nahm Costas Sicherheitsteam die Waffe zur Prüfung und folgt belgischen Vorschriften für den Transport und die Lagerung gemäß EU-Sicherheitsanforderungen. Die Geschenke enthielten auch Reinigungsutensilien und wurden als hochwertige Waffen beschrieben, wie Politico und T-Online berichteten.
Geschenke lösen Diskussion um Symbolik und Sicherheit aus
Bundeskanzler Friedrich Merz erhielt eine ähnliche Waffe von Erdoğan, doch er übergab sie an die türkische Botschaft, um die richtigen Importverfahren sicherzustellen. Ein Sprecher der Bundesregierung erklärte, die Pistole werde als Teil der Sammlung offizieller Geschenke verzeichnet. Die Praxis, den Namen des Empfängers in die Waffe zu gravieren, wurde sowohl in britischen als auch deutschen Medien erwähnt. Starmer berichtete den Journalisten über das Geschenk auf seiner Rückreise, während das türkische Präsidentenamt keine Reaktion auf Medienanfragen gab.
Starmer auf letztem Gipfel vor Rücktritt
Starmers NATO-Gipfel in Ankara war sein letzter großer internationale Termin vor der Bekanntgabe seines Rücktritts im vergangenen Monat. Auf dem Gipfel unterzeichnete er mit Erdoğan eine Verteidigungsvereinbarung, um die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der Türkei im Bereich der Geheimdienste zu stärken. Nach dem Gipfel erklärte Starmer, er sei optimistisch hinsichtlich der Einheit der Allianz: „Dies war ein guter Gipfel. Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten, nämlich Einheit. Wie wichtig das ist, besonders mit den Kriegen in der Ukraine und den Konflikten im Iran.“
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