US-Präsident Donald Trump traf den 16-jährigen Rettungsschwimmer Ryder Williams, der im Juli einen 10-jährigen Jungen vor dem Ertrinken an der Seabright Beach in Santa Cruz rettete. Trump lobte Williams für seine herausragenden Taten und nannte die Rettung „unglaublich“. Das Ereignis, das auf Video festgehalten wurde, ging viral und wurde von Millionen Menschen angesehen. „What you did was incredible and everyone saw it“, sagte Trump zu Williams im Oval Office. Der junge Rettungsschwimmer äußerte seinen Wunsch, Feuerwehrmann zu werden, und möchte, dass mehr Menschen die Gefahren von Strömungen und Wellen verstehen.

Trump droht mit Bombardierungen

Während des Treffens mit dem Rettungsschwimmer drohte Trump mit Bombardierungen des Sultanats Oman, was die Spannungen im Nahen Osten verschärfte. Laut dem Kurier sagte Trump im Interview mit Fox News: „Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren.“ Diese Aussage erfolgte nach einem gescheiterten Abkommen zwischen den USA und Iran, das nach 60 Tagen ausgelaufen war. Es gab keine Vereinbarung zu Themen wie Waffenstillstand, freier Schifffahrt im Hormus-Gewässer oder einer Lösung des iranischen Atomprogramms.

Laut Watson mussten Teheran und Washington gemeinsam mit Oman und Iran eine Lösung für die Schifffahrt durch das Hormus-Gewässer finden, in Absprache mit Nachbarstaaten und gemäß internationalem Recht. Trotz konstruktiver Gespräche wurde keine Lösung bekannt gegeben. Oman, das oft als „Schweiz des Nahen Ostens“ bezeichnet wird, hat sich nicht in den Konflikt eingemischt. Trump betonte jedoch, er sei nicht unter Druck und forderte Iran auf, „die weiße Flagge zu hissen“, um den zunehmenden Druck zu ertragen.

Nahost-Spannungen und internationale Reaktionen

Das Hormus-Gewässer bleibt ein Brennpunkt regionaler Spannungen. Kürzlich wurde ein Schiff im Gewässer von einem Projektil getroffen, was zu steigenden Ölpreisen führte. Auch die Vereinten Nationen äußerten sich zum Konflikt. UN-Generalsekretär António Guterres teilte durch seinen Sprecher mit, dass „es keine militärische Lösung für diesen Konflikt gibt“ und forderte die Islamische Republik Iran und die USA auf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und „die Rhetorik der letzten Tage zu dämpfen”.

In Israel ist der Frieden weiterhin unerreichbar. Innenminister Itamar Ben-Gvir teilte mit, dass Israel einen Waffenstillstand im Gazastreifen blockiert und bereit sei, „30 bis 40 Menschen pro Nacht“ zu töten. Israel plant zudem, seine Angriffe im Libanon fortzusetzen, ohne Truppen abzuziehen. Laut dem Kurier wird Israel als Land beschrieben, das eine Politik verfolgt, die im Deutschen als „Das sind keine Menschen“ übersetzt wird.

Domestische und regionale Folgen

Trump’s Äußerungen zum Oman lösten Widerstand im US-Kongress aus. Zudem soll die iranische Regierung laut Kurier in Betracht gezogen haben, Trumps Luxus-Boeing 747 abzuschießen. Die Situation führte zu erhöhter Unsicherheit in der Region. Iran drohte, die Spannungen im Hormus-Gewässer und in der gesamten Region zu verschärfen, wenn die USA das vorläufige Friedensabkommen nicht vollständig umsetzen.

Ryder Williams, der Rettungsschwimmer, erhielt von Trump eine bedeutende zivile Auszeichnung und dankte seinen Kollegen, die täglich solche Rettungsaktionen durchführen. Er sagte: „This is my job and I love what I do.” Der gerettete Junge, Nathaniel Rai, wird am Dienstag 11 Jahre alt.