Die USS Gerald R. Ford, das größte Kriegsschiff aller Zeiten, verließ letzte Woche die Karibik. Das Schiff war am 16. November eingetroffen. US-Beamte hatten den Träger für die Operation Southern Spear entsandt. Diese Initiative der Trump-Regierung zielt auf den Kampf gegen Drogenhandel in der Region ab. Der Höhepunkt war die Festnahme von Maduro und seiner Frau am 3. Januar.
Anfang Februar wurde die Ford noch bei St. Thomas in den US-Jungferninseln gesichtet. BBC-Tracking letzte Woche zeigte das Schiff im Strait von Gibraltar. Das Timing fällt mit steigenden Spannungen zwischen USA und Iran zusammen. Präsident Donald Trump erklärte, Entscheidungen über ein mögliches Abkommen mit Iran oder Militärschläge stünden in den kommenden Tagen an.
US-Militärmaschinen auf Puerto Rico verließen die Region kurz nach Maduros Festnahme. Laut BBC starteten am Freitag mehr als 50 Transport-, Aufklärungs- und Tankflugzeuge innerhalb von 24 Stunden. Der Rückzug spiegelt den früheren Aufmarsch wider. US-Bombardements im Pazifik laufen weiter.
In Trinidad und Tobago bleibt ein US-Militärfußabdruck bestehen. Verteidigungsminister Wayne Sturge teilte letzte Woche mit, das Multifunktions-Radar für Luft- und Raketenüberwachung in Tobago bleibe betriebsbereit. Premierministerin Kamla Persad-Bissessar bestätigte die Installation im November 2025. Sie betonte, es richte sich gegen Drogenhändler, nicht gegen Venezuela.
Sturge hob den Nutzen des Systems hervor. „Wir können das Radar voraussichtlich langfristig nutzen“, sagte er. „Eine genaue Frist kann ich nicht nennen.“ Er beschrieb die Integration mit Drohnentechnik und Satellitenkommunikation als überlegen gegenüber den begrenzten einheimischen Radarsystemen. Zur Zahl US-amerikanischer Truppen äußerte er sich nicht. Er berief sich auf öffentliche Interessen.
Das Radar unterstützt US-Personal bei der lokalen Bekämpfung von Kriminalität. Sturge knüpfte es an anhaltende regionale Sicherheitsbedürfnisse. Während Washington den Fokus auf den Nahen Osten verlagert, sehen trinidadische Politiker die Ausrüstung als essenziell für Überwachungsziele.
Die Operation Southern Spear band erhebliche Kräfte in der Karibik. Die Rolle der Ford war bei Maduros Ergreifung entscheidend, hieß es aus US-Militärkreisen. Nun, da der Träger neue Gewässer ansteuert, schwindet der US-Aufmarsch in der Region. Ausgewählte Operationen bestehen fort.
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