Die 2026er FIFA-Weltmeisterschaft wird die größte in der Geschichte sein, mit 48 Teams und 104 Spielen in 16 Stadien in den USA, Kanada und Mexiko. Der Turnierbeginn ist am 11. Juni, das Finale am 19. Juli. Die Eröffnungsspiele finden in Mexiko-Stadt statt, das Finale in New York/New Jersey — Vier Nationen – Curaçao, Kapp Verde, Jordanien und Usbekistan, feiern ihr WM-Debüt.

Erste Sicherheitsmaßnahmen

Die US-Regierung behandelt die WM mit einer Sicherheitsstufe, die dem Super Bowl vergleichbar ist, wie AP News berichtet, and Nur eine Präsidentschaftsübernahme oder ein nationales politisches Kongressereignis hat eine höhere Priorität. Bundes-, staatliche und lokale Behörden arbeiten eng zusammen. Dazu gehören Jagddrohnen, Roboterhunde und Kameratechnik mit KI. Andrew Giuliani, Leiter der Trump-geführten Sicherheitsgruppe, bezeichnete das Sicherheitsaufkommen als ’78 Super Bowls in 39 Tagen’.

Kontroversen und ethische Bedenken

FIFA-Präsident Gianni Infantino steht in der Kritik, da er angeblich politisch eng mit US-Präsident Donald Trump verbunden ist, wie Ntv berichtet. Nicholas McGeehan von FairSquare hat bei der FIFA-Ethikkommission eine Beschwerde eingereicht, in der vier Fälle genannt werden, in denen Infantino Trumps politische Agenda unterstützt haben soll. Die verspätete Antwort der Ethikkommission hat Fragen nach deren Wirksamkeit aufgeworfen. Eine Kampagne mit dem Namen ‘Reboot FIFA’ wurde ins Leben gerufen, um Reformen einzufordern. Danach ist geplant, eine von Fans unterstützte Sammelklage einzureichen.

Wetter- und organisatorische Herausforderungen

Laut T-Online wird die WM durch extreme Wetterunterschiede in den 16 Gaststädten beeinflusst. Miami und Monterrey erwarten Temperaturen, die fast zehn Grad Celsius wärmer sind als in Vancouver oder Mexiko-Stadt während der Turnierzeit. Die USA haben strenge Blitzregeln: Wenn innerhalb von acht Meilen vom Stadion Donner zu hören ist, muss das Spiel sofort unterbrochen werden. Danach beginnt ein Countdown von 30 Minuten. Wird erneut Blitz gemessen, startet der Timer erneut, was zu Verzögerungen von mehreren Stunden führen kann. Solche Verzögerungen könnten den eng getakteten Spielplan stören, wie es bereits bei vergangenen Club-WM-Events der Fall war.