Behörden in Toronto ermitteln. Nachdem am Dienstagmorgen mehrere Schüsse auf das US-Konsulat an der University Avenue abgefeuert wurden, though Der Vorfall ereignete sich um 4:29 Uhr, als ein Polizist nach Berichten über Schussereien am Gebäude alarmiert wurde. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Und die Behörden bestätigten. Dass die verstärkte Struktur des Gebäudes verhinderte, dass Schusskugeln in das Innere eindringen konnten.
Sicherheitsmaßnahmen und nationale Sicherheitsbedenken
Chris Leather, Chefinspektor der Royal Canadian Mounted Police (RCMP), bezeichnete den Vorfall während einer Pressekonferenz vor dem Konsulat als Ereignis nationaler Sicherheit, as Er bestätigte, dass die RCMP in Zusammenarbeit mit der Toronto Police die Motive hinter dem Angriff ermittelt. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden an den US- und israelischen Konsulaten in Toronto sowie an den Botschaften in Ottawa erhöht.
Frank Barredo, stellvertretender Chef der Toronto Police, erklärte, dass zwei Personen um 4:30 Uhr aus einem weißen Honda CRV-SUV stiegen und mehrere Schüsse auf das Konsulat abgaben, bevor sie flohen. Das Fahrzeug wurde in einem Bild, das die Polizei auf sozialen Medien veröffentlichte, identifiziert, um die Ermittlungen zu unterstützen. Barredo betonte, dass die Kugelschutzfenster und verstärkten Wände des Gebäudes den Schüssen keinen Eintritt ermöglichten.
„Es ist sehr sicher. Die Fenster und Wände sind verstärkt, und ich glaube nicht, dass die Schüsse in das Gebäude eingedrungen sind. Es ist sogar möglich, dass die Menschen im Gebäude es nicht einmal bemerkt haben“, sagte Barredo.
Kontext jüngster Gewalt und gesellschaftliche Sorgen
Der Schuss auf das Konsulat folgt auf eine jüngere Welle von Gewalt, die jüdische Institutionen im Greater Toronto Area (GTA) ins Visier nahm. Am Wochenende wurden zwei Synagogen in der Region von Schüssen getroffen, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen Zunahme antisemitischer Aktivitäten auslöste. Toronto-Mayor Olivia Chow verurteilte den Angriff auf das US-Konsulat und betonte, dass die jüdische Gemeinschaft das Recht hat, ihre Religion und Kultur zu praktizieren und ihr tägliches Leben ohne Angst, Einschüchterung oder Gewalt zu führen.
„Das kann nicht toleriert werden. Die jüdische Gemeinschaft in Toronto hat das Recht, ihre Religion und Kultur zu praktizieren und ihr tägliches Leben ohne Angst, Einschüchterung oder Gewalt zu führen“, sagte Chow. Sie fügte hinzu, dass antisemitische Vorfälle oft ansteigen, wenn internationale Spannungen zunehmen, wie sie beispielsweise um den Konflikt im Iran bestehen.
Toronto hat eine bedeutende iranische Gemeinschaft, und der laufende Krieg im Iran führte zu häufigen Demonstrationen vor dem US-Konsulat. Das Gebäude ist seit langem ein Ort politischer Proteste, sowohl in Unterstützung als auch in Ablehnung der US-Politik.
Ermittlungen und öffentliche Bitte um Hinweise
Die Toronto Police bestätigte, dass die integrierte Schusswaffen- und Gang-Ermittlungsgruppe die Untersuchung leitet, mit Unterstützung der RCMP und anderer Polizeidienste im Greater Toronto Area. Die RCMP koordiniert mit federalen Behörden, einschließlich des Canadian Security Intelligence Service (CSIS) und US-amerikanischen Gegenstelle wie der FBI.
Chris Leather, Chefinspektor der RCMP, betonte, dass die Öffentlichkeit wissen sollte, dass es in Kanada keine Toleranz für Einschüchterung, Belästigung oder schädliche Zielsetzung gegen jede Gemeinschaft oder jeden Einzelnen geben wird. Er fügte hinzu, dass Sicherheitsmaßnahmen an den US- und israelischen Konsulaten in Toronto und Ottawa erhöht werden.
Die Polizei bat die Öffentlichkeit, bei der Ermittlung mit eventuellen Dashcam- oder Sicherheitsaufnahmen aus dem Bereich zu helfen. Die Behörden haben noch keine Informationen über die Anzahl der Personen im Konsulat zum Zeitpunkt des Schusses oder über die Identität der Verdächtigen veröffentlicht.
Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, verurteilte den Angriff als „absolut unakzeptables Gewalt- und Einschüchterungsakt gegen unsere amerikanischen Freunde und Nachbarn“. Er versprach volle Unterstützung für die Polizei bei der Untersuchung und wiederholte die Regierungshaltung, dass solches Verhalten nicht toleriert wird.
Die Behörden haben die südliche Fahrspur der University Avenue zwischen Dundas und Queen Street geschlossen, während forensische Teams weiterhin Beweise am Tatort sammeln.
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