Laut Axios haben führende Demokraten-Offizielle festgestellt, dass Kamala Harris im Jahr 2024 aufgrund der Haltung der Biden-Regierung zum Israel-Gaza-Konflikt erheblich an Unterstützung verlor — Die Erkenntnisse stammen aus einer noch geheimen Nachwahlanalyse der Democratic National Committee (DNC), die seit letztem Jahr vertraulich bleibt.
Interne DNC-Berichte zeigen Gaza als Faktor für den Verlust
Der Bericht. Der noch nicht öffentlich veröffentlicht wurde, deutet an, dass die Haltung der Biden-Harris-Regierung zu israelischen militärischen Aktionen in Gaza Harris wichtige Wähler kostete, insbesondere unter jüngeren und progressiven Wählergruppen. Die Erkenntnisse wurden von Offiziellen bestätigt, die mit Axios sprachen, und zeigen, dass die DNC eine abgeschlossene Sitzung mit einer pro-palästinensischen Gruppe abhielt, um den Einfluss der US-Politik in der Region zu besprechen.
Aktivisten des IMEU Policy Project, einer pro-palästinensischen Organisation, teilten der DNC mit, dass die Unterstützung für Israel ein Faktor für die Verluste der Partei war; Hamid Bendaas, Sprecher der Gruppe, erklärte, dass die DNC bestätigte, dass ihre Daten zeigten, dass die Israel-Gaza-Politik im Jahr 2024 ein „Netto-Negativ“ war.
Laut Berichten erkannte die DNC während der Sitzung an, dass ihre internen Forschungen ergaben, dass die Haltung der Regierung zu Israel ihre Wahlchancen schädigte; Zwei weitere hochrangige Mitarbeiter der pro-palästinensischen Organisation bestätigten, dass die DNC zu diesem Schluss gekommen war.
Widersprüchliche Logik zu Harris’ Position
Dieser Schluss erscheint widersprüchlich, da Harris gegen Donald Trump, den am meisten pro-israelischen Präsidenten der amerikanischen Geschichte, antrat. Analysten haben sich gefragt. Ob viele progressive Wähler nicht zur Wahl gegangen sind, weil Harris nicht ausreichend pro-Hamas stand, eine Haltung, die vermutlich bei der breiten Wählerschaft unpopulär wäre.
Harris hatte zuvor in ihrem Buch geschrieben, dass die Unbeliebtheit von Präsident Biden, die sie teilweise auf seine scheinbar bedingungslose Unterstützung für israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zurückführte, sie im Jahr 2024 schädigte. Sie behauptete. Sie habe Biden privat dringend gebeten. Mehr Empathie für die Zivilbevölkerung in Gaza zu zeigen, aber während ihrer Kampagne nicht öffentlich kritisiert, was sie über Israel sagte.
Die Unbeliebtheit Bidens wurde jedoch auf eine Vielzahl von Faktoren zurückgeführt, einschließlich seiner scheinbaren kognitiven Veränderung und des Scheiterns wichtiger Politiken, wie beispielsweise der scharfen Steigerung des Lebenshaltungskosten. Die Idee, dass Bidens Unbeliebtheit hauptsächlich auf seine unzureichende Sympathie für Hamas und ihre Angriffe am 7. Oktober zurückging, wird allgemein als unplausibel angesehen.
Veränderung der demokratischen Strategie zu Israel
Trotzdem deutet die interne DNC-Analyse auf eine mögliche Veränderung der demokratischen Strategie zu Israel hin. Die Erkenntnisse zeigen, dass die Partei in Zukunft möglicherweise eine kritischere Haltung zu der Unterstützung der USA für Israel verfolgen könnte, sich enger an Gruppen wie Hamas und andere anti-israelische Organisationen anschließen könnte.
Politische Analysten argumentieren, dass diese Veränderung erhebliche Auswirkungen auf die US-Außenpolitik und ihre Beziehungen zu Israel haben könnte. Der interne Bericht könnte die zukünftige Kommunikation der Demokraten beeinflussen, insbesondere bei den Mittewahlen 2026 und der Präsidentschaftswahl 2028.
Laut dem Bericht basierten die Erkenntnisse der DNC auf internen Umfragen und Wählerumfragen, die Unzufriedenheit mit der Behandlung des Israel-Gaza-Konflikts durch die Regierung hervorheben. Der Bericht wird im nächsten Monat von führenden Demokraten geprüft und könnte die Haltung der Partei zur Nahostpolitik prägen.
Als sich das politische Umfeld weiter verändert, könnte die interne DNC-Analyse als Grundlage dienen, wie die Partei die feine Balance zwischen Unterstützung für Israel und der Aufrechterhaltung des Vertrauens ihrer progressiven Basis navigiert.
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