Marjane Satrapi. Die französisch-iranische Künstlerin und Schöpferin des renommierten Graphic Novels ‘Persepolis’, ist im Alter von 56 Jahren gestorben — Laut einer Erklärung ihrer Familie, die in lokalen Medien verbreitet wurde, starb sie kurz nach dem Tod ihres Mannes, Mattias Ripa, im April 2025. Ihre Familie beschrieb. Dass sie traurig gewesen sei nach dem Verlust ihres Ehemannes, der auch als Produzent, Schauspieler und Drehbuchautor tätig war.

Leben und Werk

Satrapi wurde 1969 in Rasht, Iran, in der Nähe des Kaspischen Meeres geboren; Sie wuchs in Teheran auf, wo ihr Vater, ein Ingenieur, und ihre Mutter, eine Kleiderdesignerin, lebten. Mit 16 verließ sie den Iran, um ihr Studium in Europa fortzusetzen — Ihre Eltern hatten diese Entscheidung getroffen, um sie vor den Beschränkungen des islamischen Administrations zu schützen. 1994 zog sie nach Frankreich und wurde 2006 französisch.

2000 veröffentlichte Satrapi ‘Persepolis’, ein Comic-Buch, das ihre Erfahrungen während der iranischen Revolution und der Gründung des Islamischen Staates schildert. Das Werk wurde weltweit ein Verlagsphänomen und wurde 2007 in einen animierten Film umgesetzt, den sie gemeinsam mit Vincent Paronnaud inszenierte. Der Film gewann den Jury-Preis beim Cannes Film Festival und war für den Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert.

Ehrungen und Erbe

Nach der Bekanntgabe ihres Todes kamen Tributen aus der französischen Politik und Kultur. Präsident Emmanuel Macron würdigte Satrapi als „eine große Künstlerin, die ihr iranisches Kindheitserleben in eine universelle Geschichte verwandelte“. Er hob hervor, dass sie ihre Leser durch ihre „kindliche Perspektive, ihre Ironie, ihre Zärtlichkeit und ihre inneren Dämonen“ erreichte.

Yaël Braun-Pivet, Präsidentin des französischen Nationalrates, bezeichnete Satrapi’s Werk als „Akt der Freiheit“. Sie betonte, wie ‘Persepolis’ der iranischen Revolution eine Stimme gab und den Kampf um die Freiheit und Würde der Frauen unterstützte. Braun-Pivet fügte hinzu: „Frankreich verliert eine immense Künstlerin. Meine aufrichtigsten Gedanken gelten ihrer Familie und ihren Angehörigen.“

Im Laufe ihres Lebens blieb Satrapi eine lautstarken Gegnerin der klerikalen Herrschaft im Iran. Sie nutzte ihre Kunst als Mittel politischer und sozialer Kritik. Ihr Werk und ihre Aktivitäten hinterließen eine bleibende Spur im globalen Diskurs über Freiheit und Identität, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahen Osten.

Persönliches Leben und letzte Jahre

Satrapi’s persönliches Leben war geprägt von ihrer tiefen Verbindung zu Iran und Frankreich. Sie war mit Mattias Ripa verheiratet, der selbst ein kreativer Impuls in der Kunstwelt war. Der Tod ihres Mannes im April 2025 wurde über eine Reihe von Nachrichten auf Satrapi’s Instagram-Account bekannt gegeben, darunter der Satz: „Denn ich habe die Liebe meines Lebens verloren.“

Ihre Ehe war ein bedeutender Teil ihres Lebens, und ihr Werk spiegelte oft die emotionale und kulturelle Doppelnatur ihrer Identität wider. Ihre Naturalisierung als französische Staatsbürgerin im Jahr 2006 markierte eine formelle Zusage an ihr Adoptivland, doch ihre Wurzeln im Iran blieben ein zentrales Thema in ihrem künstlerischen Schaffen.

Das Erbe von Marjane Satrapi lebt weiter durch ihre beeindruckende Erzählkunst und die anhaltende Relevanz ihres Werkes. Ihr Tod markiert den Verlust einer Stimme, die Leser und Zuschauer auf der ganzen Welt herausforderte, lehrte und inspirierte.