Mindestens 787 Menschen sind seit dem 28. Februar bei der Offensive umgekommen. Diese Zahl verändert den Diskurs um den Trump-Anschlag und wirft unmittelbare Fragen über die Absichten der US-Politiker und deren zukünftige Schritte auf.

Wer profitiert vom Trump-Anschlag?

Donald Trump, Präsident der USA, hat öffentlich über das Aussehen einer neuen Führung in Iran nach dem Tod des Ayatollas Ali Khamenei in der ersten Welle der US- und israelischen Angriffe nachgedacht. Während eines Treffens mit dem deutschen Kanzler Friedrich Merz im Oval Office drückte Trump Skepsis gegenüber Reza Pahlavi, dem ausgewanderten Sohn des letzten Schahs Irans, aus. Er sagte: ‘Einige Leute mögen ihn, aber ich bin unsicher, wie er in seinem eigenen Land spielen würde.’

Trump fügte hinzu, dass ‘die meisten Menschen, an die wir dachten, tot sind’, und bevorzugte eine Figur, die aus dem Inland Irans hervorgeht, statt einen ausgewanderten Anspruchsberer. Reza Pahlavi, der behauptet, ‘einzigartig geeignet’ zu sein, um eine Übergangsregierung zu leiten und im späten März bei einem großen konservativen Treffen in Texas zu sprechen plant, hat Demonstrationen mobilisiert und einen ‘globalen Tag der Aktion’ initiiert, an dem sich in einigen Städten Hunderttausende beteiligten.

Pahlavi betont eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung; Trump hat öffentlich in Zweifel gezogen, ob diese Unterstützung sich in Iran widerspiegelt. Trump verwies auf einen kürzlichen Vorgang als Vorbild: den 3. Januar-Operation, die Nicolas Maduro aus dem Amt verdrängte. Nach Maduros Gefangennahme wurde Delcy Rodriguez als Interimsregierungschefin eingesetzt, und die neue Regierung erfüllte US-Anforderungen, einschließlich der Übergabe von Öl. Trump stellte dieses Ergebnis als Vorlage dar, in der die USA weiterhin Einfluss auf eine neu eingesetzte, kooperative Regierung ausübten.

Was sagten US-Beamte über Motive und Folgen?

Trump identifizierte den Sturz der Regierung Khameneis als einen Grund für den militärischen Angriff und sagte, die Angriffe seien darauf abgezielt, ‘unmittelbare Bedrohungen aus dem iranischen Regime’ zu beseitigen, und rief Oppositionelle in Iran auf, ‘eure Regierung zu übernehmen’. Gleichzeitig suchten andere hochrangige Beamte, wie der Verteidigungsminister Pete Hegseth, den Rahmen der Operation öffentlich einzuschränken.

Pete Hegseth sagte: ‘Dies ist kein sogenannter Regimewechsel-Krieg’, fügte aber hinzu: ‘Aber das Regime hat sich sicher verändert, und die Welt ist besser damit.’ Die Operation, die nach den ersten Angriffen folgte, führte zu erheblichen menschlichen und militärischen Kosten: Die Opferzahl in Iran erreichte mindestens 787 Menschen, und mindestens sechs US-Militärangehörige wurden getötet. Weitere Angriffe richteten sich angeblich gegen überlebende iranische Führer nach der ersten Welle.

Bestätigte Tatsache: Ayatollah Ali Khamenei starb in der ersten Welle der US- und israelischen Angriffe

Bestätigte Tatsache: Ayatollah Ali Khamenei starb in der ersten Welle der US- und israelischen Angriffe. Bestätigte Tatsache: Donald Trump sprach mit Friedrich Merz und äußerte öffentlich Zweifel an der inneriranischen Machbarkeit von Reza Pahlavi. Bestätigte Tatsache: Pete Hegseth beschrieb den Konflikt als keinen Regimewechsel-Krieg, zugleich aber anerkannte, dass sich das Regime verändert habe.

Analyse (informiert): Diese Fakten, zusammen betrachtet, offenbaren ein Paradoxon. Trump hat öffentlich den Regimewechsel als Rechtfertigung vorgeschlagen, während er gleichzeitig Zweifel an der extern vorgeschlagenen Alternativführung äußerte und ein Modell – Venezuela – anführte, in dem US-Truppen nach einer gezielten Operation den bestehenden Regierungsrahmen beibehielten. Die Spannung besteht zwischen der Verfecherung des Sturzes einer feindlichen Führung und der Haltung, sich nicht klar auf einen Nachfolgeplan zu verpflichten, insbesondere wenn dieser auf Exilanten statt auf inländischen Akteuren beruht.

Dieses Paradoxon ist aus zwei Gründen wichtig: Erstens, weil das Fehlen einer klaren, glaubwürdigen Nachfolge die Gefahr eines feindlichen oder chaotischen Ersatzes erhöht; zweitens, weil der Einsatz militärischer Gewalt mit Implikationen für einen Regimewechsel rechtliche und moralische Fragen zur Verhältnismäßigkeit und Zivilschäden aufwirft. Diese Fragen werden durch die Opferzahl und die nachfolgenden Angriffe auf überlebende Führer verstärkt.

Verantwortungsauftrag: US-Beamte müssen transparente Antworten auf die Ziele, die sie vor den Angriffen gesetzt haben, die Pläne für die politische Übergangsphase in Iran und die vorgesehene Rolle – wenn überhaupt – von Exilanten wie Reza Pahlavi geben. Die Kongressüberwachung und die öffentliche Offenlegung durch die zuständigen Abteilungen sind notwendig, um zu beurteilen, ob strategische Ziele und operativer Planung mit dem menschlichen Opfer vor Ort übereinstimmen.

Die politische Entscheidung ist klar: Entweder verfolgen Sie einen bewussten, öffentlich begründeten Übergangsplan, der erklärt, wie eine Regierung nach den Angriffen gebildet und regiert werden soll, oder gestehen Sie die Grenzen militärischen Handelns ein und passen Sie sich an, um Stabilisierung und humanitäre Schutzmaßnahmen zu priorisieren. Ohne diese Klarheit werden Debatten über Motive und Methoden weiterhin um den Akt kreisen, den viele als Trump-Anschlag bezeichnen werden, und das Land wird mit den Konsequenzen konfrontiert sein.