US-Präsident Donald Trump sagte am Samstag, ein Friedensdeal mit Iran sei „weitgehend verhandelt“, berichtete BBC. Die Äußerung erfolgte im Zuge laufender Gespräche zwischen Washington und Teheran, um ein langfristiges Abkommen nach einer fragilen Waffenruhe zu finalisieren, die im April begonnen hatte. Laut dem Sprecher des iranischen Auswärtigen Amtes, Esmaeil Baqaei, wird ein 14-Punkte-Rahmen verhandelt, der innerhalb von 30 bis 60 Tagen zu einem endgültigen Abkommen führen könnte.

US-Blockade und Centcom-Operationen

Seit Beginn der Waffenruhe hat die USA eine Blockade an iranischen Häfen auferlegt; Laut US Central Command (Centcom) wurden seit dem 13; April 100 Schiffe umgeleitet, vier blockiert und 26 Schiffe für humanitäre Hilfe passieren lassen. Der Centcom-Kommandeur. Admiral Brad Cooper. Bezeichnete die Blockade als „sehr effektiv“ bei der Unterbrechung des Handels in und aus iranischen Häfen, was die Wirtschaft des Landes zusätzlich belastet.

Trumps Äußerungen zum Friedensdeal kamen, als anonyme US-Beamte am Freitag Medien berichteten, dass die Regierung sich auf eine neue Runde von militärischen Angriffen vorbereite, obwohl keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei. Trump entschloss sich außerdem. Die Hochzeit seines Sohnes Donald Jr. zu verpassen, um in Washington zu bleiben, wie er selbst bezeichnete, „eine wichtige Zeit“.

Pakischanische Vermittlungsversuche und iranische Haltung

Pakistan spielt eine Schlüsselrolle bei Bemühungen, die US-Iran-Friedensgespräche zu beschleunigen; Laut Reuters ist es erwartet, dass der Armeechef Asim Munir nach Teheran reist, um Rundtische zu führen. Iran hingegen verhärtet sich jedoch in einem zentralen US-Forderungspunkt: den Abtransport von angereichertem Uran aus dem Land. Zwei ranghohe iranische Quellen gaben bekannt, dass der Oberste Führer Mojtaba Khamenei eine Direktive erlassen habe, die den Abtransport von nahezu waffenfähigem Uran aus Iran verbot.

Diese Haltung hat bereits Auswirkungen auf die globalen Märkte; Die Ölpreise für Brent Rohöl stiegen am Donnerstag um fast 2 % auf 107 Dollar pro Barrel. Die anhaltenden Spannungen beeinflussen auch die globale Inflation, da Ölpreise unter Unsicherheit über die Stabilität der Region stark ansteigen.

Golf von Hormuz und regionale wirtschaftliche Auswirkungen

Trump behauptete, der Golf von Hormuz werde im Rahmen des Deals wieder geöffnet. Allerdings berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, dass Teheran nicht zugestimmt habe, den Golf vollständig zu öffnen, und betonte, er bleibe unter iranischer Kontrolle im Falle eines möglichen Abkommens. Der Golf. Eine lebenswichtige globale Schifffahrtsroute, ist zu einem Brennpunkt des Konflikts geworden und hat den Öl- und Gasverkehr stark gestört, wodurch die Energiepreise stark anstiegen.

In Südkorea, einem der weltweit größten Energiemärkte, wird die Lage engmaschig beobachtet. Laut lokalen Medien haben steigende Energiekosten bereits die Raffinerien, Schifffahrtsunternehmen und Hersteller im Land beeinflusst. Der Ausgang der US-Iran-Gespräche werde für die globalen Märkte entscheidend sein, besonders in Regionen, die stark auf Ölimporte aus dem Nahen Osten angewiesen sind.

Trump hat den Waffenstillstand bereits als auf „massive Lebenserhaltungssysteme“ angewiesen bezeichnet und iranische Forderungen als „völlig unannehmbar“ abgelehnt. Die US-Blockade der iranischen Häfen bleibt ein zentraler Streitpunkt in den Friedensgesprächen, wobei beide Seiten angeblich daran arbeiten, einen Rahmenvertrag zu finalisieren.