Die Ölpreise stiegen nach einem Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und chinesischem Präsidenten Xi Jinping, bei dem beide Führer die Bedeutung der Freihaltung des Hormus-Schleusen betonten, berichteten CNBC und TMGM. Die internationalen Referenzpreise für Rohöl Brent für Juli stiegen um 2,4 % auf 108,22 Dollar pro Barrel, während die US-Zukunftskontrakte für West Texas Intermediate (WTI) für Juni um 2,79 % auf 103,39 Dollar pro Barrel stiegen. Trump und Xi einigten sich darauf, dass der strategische Wasserweg unbedingt geöffnet bleiben muss, bestätigte ein weißes Haus-Beamter.

Geopolitische Unsicherheit und wirtschaftliche Vereinbarungen

Trump kündigte an, China habe zugesagt, US-Rohöl zu kaufen, wobei die Lieferungen aus Texas, Louisiana und Alaska erwartet würden, wie er gegenüber Fox News sagte: „Sie haben sich darauf geeinigt, Öl aus den USA zu kaufen.“ Chinesische Behörden bestätigten die Vereinbarung jedoch nicht, und es gab keine Antwort aus Peking vor der Veröffentlichung des Berichts. US-Finanzminister Scott Bessent fügte hinzu, China werde im Hintergrund tätig werden, um den Hormus-Schleusen wieder zu öffnen, was für den globalen Ölhandel von großer Bedeutung ist.

Das Treffen zwischen Trump und Xi fand im Schatten anhaltender Spannungen zwischen den USA und Iran statt, die ursprünglich Trumps Reise nach China verzögerten. Der Konflikt hat die Erwartungen an bedeutende diplomatische Durchbrüche reduziert, wobei der US-Angriff auf Iran China in eine schwierige Lage brachte. Experten diskutierten, ob der geplante Gipfel nach den US- und israelischen Angriffen auf Iran stattfinden würde, berichtete der Korea Journal.

Hormus-Schleusen und Energiemärkte

Beide Führer betonten die Notwendigkeit, die Hormus-Schleusen offen zu halten, was für die globalen Ölmärkte ein sensibles Thema ist; der strategische Wasserweg ist wichtig für den Transport eines erheblichen Teils des weltweiten Öls und Gases. Weiße Haus-Beamte beschrieben die Diskussionen als „gut“ und hoben die Bemühungen hervor, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken. Trump lud Xi außerdem am 24. September in das Weiße Haus ein, während Xi die Notwendigkeit von stabiler US-China-Beziehung betonte.

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte, dass der globale Ölangebot dieses Jahr aufgrund von Störungen durch den Krieg im Iran weiterhin unter dem Bedarf liegen wird. Trotzdem zeigten sich die Ölpreise umgekehrt. WTI handelte bei etwa 97,30 Dollar, was einem Anstieg von 0,34 % entsprach, nachdem der Preis zunächst auf 95,50 Dollar gefallen war; die Warnung der IEA unterstreicht den anhaltenden Angebotsmangel auf dem globalen Ölmarkt, berichtete TMGM.

Regionale und Währungseffekte

Die verbesserten US-China-Beziehungen und solide US-Wirtschaftsdaten stützten den US-Dollar, was Druck auf den Neuseeland-Dollar (NZD) ausübte. Der NZD/USD-Wechselkurs fiel auf etwa 0,5920, ein Rückgang von 0,28 % an diesem Tag. Der US-Dollar wurde stärker, da die Märkte eine langfristige restriktive Geldpolitik erwarteten. Weiße Haus-Beamte beschrieben die Gespräche zwischen Trump und Xi als „extrem positiv und konstruktiv“, wobei sie die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und geopolitischen Stabilität hervorhoben.