GENEVA — US-Beamte beschrieben die nuklearen Verhandlungen mit dem Iran in dieser Woche als nur geringfügig erfolgreich, wobei erhebliche Lücken auf zentralen Themen bestehen; Der Iran hat sich verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Wochen mit zusätzlichen Details zurückzukommen, sagte das Weiße Haus.

Diese Gespräche fanden vor dem Hintergrund wachsender militärischer Spannungen statt. Der Iran gab am Donnerstag eine Mitteilung an Flugzeugpersonal über geplante Raketenstarts in südlichen Gebieten bekannt, berichteten Medien. Die Mitteilung unterstreicht, dass Teheran bereit ist, seine Fähigkeiten zu demonstrieren, während die Diplomatie weitergeht.

Washington reagierte entsprechend. US-Kriegsschiffe patrouillieren nun in der Nähe der iranischen Gewässer. Vizepräsident JD Vance sagte, die Regierung erwäge, ob sie mit den Gesprächen weitermachen oder andere Wege erkunden soll.

Israel beobachtet die Entwicklungen genau. Ein Bericht, der vom Times of Israel zitiert wurde, beschrieb die unvorhergesehene Größe der US-Luftstreitkräfte, die in der Region stationiert sind — die größte seit dem Irak-Krieg 2003. Mehrere Flugzeugträger unterstützen Schwadronen von F-16, F-22 und F-35. Diese Streitkräfte geben Präsident Donald Trump erheblich mehr Optionen als die bomberzentrierten Angriffe, die letztes Jahr unternommen wurden.

Der Iran zeigt keine Zeichen, sich zurückzuziehen. Neue Satellitenbilder zeigen den Bau einer Betonabdeckung über einer Schlüsselstelle an einem sensiblen Militärbereich, die mit Erde für Tarnung versehen ist. Experten bezeichneten die Arbeit als schnellen Fortschritt an einem Ort, den Israel angeblich 2024 angegriffen hat, während Spannungen mit den USA bestehen.

Globale Akteure rufen zur Entspannung auf. Russland, das gemeinsame Marineübungen mit dem Iran im Oman-Meer durchführt, forderte Zurückhaltung. Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, drängte auf politische und diplomatische Lösungen. Er warnte vor unvorhergesehenen Spannungspegeln, die sich verschärfen könnten.

Die Kombination aus Gesprächen und Streitkräften lässt wenig Spielraum für Fehler. Märkte verfolgen den Standoff genau, während Streitkräfte auf höchste Alarmstufe stehen. Israel steht vor höheren Risiken, da beide Supermächte Streitkräfte in der Nähe positionieren. Vergangene Vorfälle — von Missverständnissen bis zu begrenzten Angriffen — haben sich schnell zu regionalen Krisen ausgewachsen.

Diplomaten eilen nun gegen die Uhr. Die nächste Antwort des Iran in zwei Wochen könnte den Ausgang zwischen Fortschritt und Konfrontation entscheiden. US-Generäle üben inzwischen mit ihrem erweiterten Arsenal, bereit für jede Veränderung.

Regionale Analysten verweisen auf den Aufmarsch von 2003 als Vorbild. Damals führte die überlegene Luftüberlegenheit zum Einfall. Die heutigen Stationierungen signalisieren ähnliche Entschlossenheit, obwohl Beamte betonen, dass Gespräche weiterhin Priorität haben.

Tehran beschreibt seine Raketenversuche und die Stärkung der Stellungen als Verteidigung. Iranische Beamte haben sich wiederholt die nukleare Selbstbeschränkung mit der Aufhebung der US-Sanktionen verknüpft. Lücken bestehen weiterhin bei Grenzen der Enrichment und Zugang zu Inspektionen, sagten Quellen, die nah am Gespräch sind.

Für Israel wird die Situation dringender. Die Regierung von Premierminister Benjamin Netanyahus beobachtet die Schritte des Iran vorsichtig, insbesondere nach den angeblichen Angriffen letztes Jahr. Jerusalem begrüßt die US-Stärke, drängt aber auf schnelle Handlungen, falls die Diplomatie scheitert.