Präsident Donald Trump und chinesischer Präsident Xi Jinping führten am Donnerstag ein zweistündiges bilateralen Gespräch, das erste Treffen im Rahmen Trumps China-Besuchs, der wegen des US-Iran-Konflikts verschoben wurde, wie BBC berichtet. Das Gespräch fand im Volkskongressgebäude in Peking statt, wo die beiden Staatschefs nach einem herzlichen Empfang auf einer roten Teppichbühne in den Raum traten, um dort zu diskutieren.

Handel und wirtschaftliche Sorgen

Wie BBC berichtet. Stand die angespannte Handelsbeziehung zwischen den USA und China im Mittelpunkt der Gespräche; Trump kündigte an, Xi würde auffordern, Chinas Wirtschaft für große US-Technologieunternehmen zu öffnen. Er erwartete auch ein „längeres Gespräch“ über den Iran, betonte aber, dass er Chinas Hilfe nicht benötige, um den Konflikt zu lösen; Trump lobte Xi als „relativ gut“ im Umgang mit dem Iran und sagte, „viele gute Dinge werden während der Reise passieren“.

Xi wiederum wollte nach Berichten Druck auf die USA ausüben, um die Waffenverkäufe an Taiwan zu beenden und das im Oktober vereinbarte Handelsabkommen zu verlängern, das die Zollsteigerungen zwischen den USA und China stoppte. Chinesische Medienkommentare deuteten an, dass Peking eine „bessere Zukunft“ mit den USA anstrebe, um „mehr Stabilität und Sicherheit“ in eine turbulente Welt zu bringen.

Taiwan-Konflikte und regionale Stabilität

Wie BBC berichtet. Hob Xi im bilateralen Gespräch hervor. Dass Taiwan das wichtigste Thema in der Beziehung sei und warnte davor, dass bei falscher Handhabung „Kollisionen und sogar Konflikte“ auftreten könnten, was die gesamte Beziehung in große Gefahr bringen würde. Xi hob auch das Thema „Taiwan-Unabhängigkeit“ hervor und warnte, dass die USA bei der Selbstverwaltungsinsel „besondere Vorsicht“ walten lassen müssten.

Trumps China-Besuch war ursprünglich für März geplant, wurde aber nach Angriffen der USA und Israel auf den Iran verschoben, wie BBC berichtet. Der Aufschub hat eine Schattenseite über den Besuch geworfen und die Erwartungen an bedeutende diplomatische Durchbrüche gesenkt. Stattdessen wird das Treffen als Schritt zur Stabilisierung einer komplexen Beziehung gesehen, nicht als Weg zu umfassenden Vereinbarungen.

Weitere regionale und diplomatische Hintergründe

Wie 38 North berichtet, hat nordkoreanische Staatsmedien ein starkes Interesse an den diplomatischen Aktivitäten von Kim Jong Un gezeigt, insbesondere an seinen Treffen mit Xi Jinping. Während US-Südkorea- und US-Nordkorea-Gipfeltreffen die globalen Schlagzeilen dominierten, hat nordkoreanische Medien mehr Berichterstattung über Kims Treffen mit Xi gezeigt. Dies deutet auf eine strategische Ausrichtung auf China als zentralen diplomatischen Verbündeten.

Zudem berichtet Nate, dass der US-Iran-Konflikt auch die Erwartungen an das Trump-Xi-Treffen beeinflusste. Die ungelösten Spannungen im Nahen Osten haben zu einer „verminderten Ambitionen“-Einstellung für das Treffen geführt. Trump reiste am Dienstag mit Air Force One nach China ab und traf am späten Mittwoch in Peking ein, um einen zweitägigen offiziellen Besuch abzuwickeln. Das Treffen ist das erste von mehreren geplanten persönlichen Treffen zwischen den beiden Staatschefs in diesem Jahr.

Trump sagte letzte Woche: „Wir führen viel Geschäft mit China.“ Er fügte hinzu, dass die USA „viel Geld“ durch den Handel mit China mache, wie Nate berichtet. Der Besuch erfolgt jedoch im Schatten des ungelösten Iran-Konflikts, der Trumps Reise nach Peking verzögerte und die Erwartungen an bedeutende diplomatische Durchbrüche stark reduzierte.