Bewohner von Pimpri-Chinchwad warten seit ueber einem Monat auf die finale Zustimmung des Bezirksverwalters fuer die rote-Zone-Karte, obwohl diese bereits seit mehr als zwei Jahren fertig ist. Die Karte wurde von der Landesbehörde fuer Grundbuchangelegenheiten erstellt und mit Satellitenbildern erstellt. Sie wurde von der Stadtverwaltung Pimpri-Chinchwad (PCMC) fertiggestellt und Ende 2025 an den Bezirksverwalter gesendet. Die Karte liegt jedoch seit mehr als einem Monat auf Warteposition, was tausende betroffene Familien in der Unsicherheit laesst.
Erhebung abgeschlossen 2024, Karte bereit fuer Zustimmung
Die Erstellung der roten-Zone-Karte begann im Februar 2024, und die Erhebung wurde vor etwa zwei Jahren abgeschlossen. Die Landesbehörde fuer Grundbuchangelegenheiten führte die Erhebung mit der Unterstützung der Stadtverwaltung und mit Genehmigung des Verteidigungsministeriums durch. Die finale rote-Zone-Karte wurde Ende 2025 an die PCMC übermittelt. Die Karte, die mit Satellitenbildern erstellt wurde, definiert klar die eingeschränkten Gebiete in einem Radius von 2000 Yards vom äußeren Zaun der Dehu Road Ordnance Factory.
Die rote-Zone-Karte identifiziert mehrere Gebiete in Pimpri-Chinchwad, einschließlich Talawade, Nigdi, Triveninagar, Rupinagar, Yamunanagar, Ravet, Kiwale, Chikhali, Dighi, Bhosari, Wadmukhwadi, Charholi, Dudulgaon und Bopkhel. Militärbereiche wie Sangvi, Pimple Gurav, Pimple Nilakh, Pimprigaon, Pimple Saudagar, Kasarwadi, Dapodi und Phugewadi wurden ebenfalls in die Erhebung einbezogen. Die rote-Zone-Grenze des Dighi-Magazin-Lagers erstreckt sich bis zu 1145 Metern.
Bewohner fordern Klarheit nach Jahren der Unsicherheit
Bereits seit Jahren fordern Bewohner eine präzise Abgrenzung der roten-Zone-Grenzen, da frühere Grenzen unklar waren und zu weit verbreiteter Verwirrung führten. Die aktuelle Erhebung wurde durchgeführt, um dieses langjährige Problem zu lösen und die eingeschränkten Gebiete klar zu definieren. Dennoch bleibt die Unsicherheit für tausende betroffene Bürger bestehen, da die finale Karte noch auf offizielle Zustimmung wartet.
Beamte des Stadtplanungsamts sagten, dass die Karte an den Bezirksverwalter zur Unterschrift weitergeleitet wurde. Danach sind Unterschriften von Beamten des Verteidigungsministeriums, des Stadtverwalters und des Landesverwalters erforderlich. Erst nach Abschluss aller Genehmigungen wird die finale rote-Zone-Karte offiziell veröffentlicht und für die Bürger zugänglich gemacht.
Immobilienhandel blüht trotz Einschränkungen
Trotz der Einschränkungen blüht der Immobilienhandel in mehreren roten-Zone-Gebieten von Pimpri-Chinchwad. Gebiete wie Yamunanagar, Nigdi, Pradhikaran, Bhakti Shakti-Gruppen-Statuenbereich, Rupinagar, Talawade, Tower Line, Krushnanagar, Sane Chowk, Chikhali, Dighi, Bhosari, Wadmukhwadi, Moshi und Bopkhel fallen unter die roten-Zone-Einschränkungen.
Immobilieneigentum ist in diesen Gebieten zu günstigeren Preisen verfügbar und zieht Käufer an, die daraufhin Häuser bauen. Da die Stadtverwaltung jedoch keine Baugenehmigungen in den roten-Zone-Grenzen erteilt, werden solche Häuser als ungenehmigte Bauwerke klassifiziert. Gegen sie kann jederzeit auf Anordnung des Verteidigungsministeriums vorgegangen werden.
Die Vernachlässigung durch die Stadtverwaltung hat zu unkontrolliertem Baubetrieb geführt und zu einer zunehmenden Verschlechterung dieser Gebiete. Illegaler Bau und die Aufteilung von Grundstücken werden an gewöhnliche Bürger verkauft, was zu massiver finanzieller Ausbeutung führt, wie Bewohner behaupten.
Wegen der roten Zone sind fast 80 Prozent von Yamunanagar und Krushnanagar in Nigdi betroffen. Eine vorläufige Linie wurde 2019 verkündet. Mit der jetzt abgeschlossenen endgültigen Messung und Erhebung sind etwa 5000 Häuser in diesem Gebiet außerhalb der roten-Zone-Grenzen erwartet. Die rote-Zone-Grenze wird auch voraussichtlich um 157 Meter reduziert, was sofortige Auswirkungen haben wird.
Wenn die rote-Zone-Karte endgültig festgelegt wird, werden auch noch hängig gebliebene Probleme bezüglich Häuser in der Krushnanagar-Sektion 20 und in den Sektionen 21, 22 und 23 von Yamunanagar gelöst werden.
Kishor Gokhale, Stellvertretender Direktor des Stadtplanungsamts, PCMC, sagte: „Die Messung der roten Zone innerhalb der Grenzen der PCMC wurde von der Landesbehörde fuer Grundbuchangelegenheiten abgeschlossen. Die endgültige und genaue rote-Zone-Karte wurde der Stadtverwaltung übermittelt und an das Büro des Bezirksverwalters von Pune zur Unterschrift gesendet. Nach einigen weiteren obligatorischen Unterschriften wird die Karte für die Bürger veröffentlicht. Sobald sie veröffentlicht wird, wird die genaue Anzahl der Immobilien, die innerhalb der roten-Zone-Grenzen liegen, klar sein. Wir arbeiten daran, sicherzustellen, dass die rote-Zone-Karte so schnell wie möglich verkündet wird.“
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